Beweisantrag oder Beweisermittlungsantrag?

Beweisantrag oder Beweisermittlungsantrag?

Zwar muss einem in die Form eines Beweisantrags geklei­de­ten Beweisbegehren aus­nahms­wei­se nicht oder allen­falls nach Maßgabe der Aufklärungspflicht nach­ge­gan­gen wer­den, wenn die Beweisbehauptung ohne jeden tat­säch­li­chen Anhaltspunkt und ohne jede begrün­de­te Vermutung aufs Geratewohl ins Blaue hin­ein auf­ge­stellt wur­de, so dass es sich nur um einen nicht ernst­lich gemein­ten, zum

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Der unsubstantiierte Beweisantrag

Der unsub­stan­ti­ier­te Beweisantrag

In der Rechtsprechung ist aner­kannt, dass das Finanzgericht einem Beweisantrag nur dann nach­kom­men muss, wenn die­ser sub­stan­ti­iert ist . Das setzt vor­aus, dass das Beweisthema und das vor­aus­sicht­li­che Ergebnis der Beweisaufnahme in Bezug auf ein­zel­ne kon­kre­te Tatsachen genau ange­ge­ben wer­den . Unsubstantiiert sind aber nicht nur Beweisanträge, die das Beweisthema

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Die abgelehnte Zeugenvernehmung des Betriebsprüfers

Die abge­lehn­te Zeugenvernehmung des Betriebsprüfers

Die Mitwirkungspflicht for­dert von den Beteiligten des Finanzgerichtsprozesses, Beweisanträge nur zu bestimm­ten, sub­stan­ti­ier­ten Tatsachenbehauptungen zu stel­len; Beweisermittlungs- oder ‑aus­for­schungs­an­trä­ge, die so unbe­stimmt sind, dass im Grunde erst die Beweiserhebung selbst die ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Tatsachen und Behauptungen auf­de­cken kann, brau­chen regel­mä­ßig dem Gericht eine Beweisaufnahme nicht nahe zu legen . Es ist

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