Die fal­sche Schil­de­rung eines Brand­scha­dens

Ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men muss einen Brand­scha­den nicht erstat­ten, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Her­gang des Scha­dens falsch dar­stellt. Denn damit hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer arg­lis­tig sei­ne ver­trag­li­che Pflicht ver­letzt, dem Ver­si­che­rer unver­züg­lich jede Aus­kunft zu ertei­len, die zur Fest­stel­lung des Ver­si­che­rungs­falls erfor­der­lich ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier

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Die ver­brann­ten Kar­tof­fel­röll­chen – oder: Fett auf dem Küchen­herd…

Ist ein Brand­scha­den grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht, wenn beim Erhit­zen von Fett auf einem Kün­chen­herd ein Brand aus­bricht? Der Bun­des­ge­richts­hof ver­neint dies und geht eher von einem Augen­blicks­ver­sa­gen des unglück­li­chen Kochs aus. Der Bun­des­ge­richts­hof sah dabei zwei Umstän­de, die zuguns­ten des Kochs spra­chen: Der Koch hat­te beim zwi­schen­zeit­li­chen Fern­­seh-Zap­­pen die Zeit

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Besich­ti­gungs­recht durch die Brand­ver­si­che­rung

Ein Ver­si­che­rungs­neh­mer muss der Ver­si­che­rung erst Gele­gen­heit geben, den beschä­dig­ten Gegen­stand zu begut­ach­ten, bevor er ihn repa­rie­ren lässt. Ansons­ten muss die Ver­si­che­rung, wie ein aktu­el­les Urteil des Amts­ge­richts München zeigt, nicht bezah­len. Der spä­te­re Klä­ger hat­te bei der Beklag­ten eine Brand­ver­si­che­rung abge­schlos­sen. Im Juli 2006 kam es zu einem Gewit­ter

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