Brut­to­lohn – und die Auf­rech­nung des Arbeit­ge­bers

Gegen Brut­to­lohn­for­de­run­gen des Arbeit­neh­mers kann der Arbeit­ge­ber nicht mit Gegen­an­sprü­chen auf­rech­nen, es sei denn die Höhe der Abzü­ge ist bekannt. Auf­ge­rech­net wer­den kann nur gegen Net­to­lohn­for­de­run­gen des Arbeit­neh­mers. Denn andern­falls wäre nicht klar, in wel­cher Höhe das Gericht über die Gegen­for­de­rung ent­schie­den hat. Nach § 322 Absatz 2 ZPO ist "die

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Die zu nied­rig berech­ne­ten Lohn­ab­zü­ge

Eine unge­recht­fer­tig­te Berei­che­rung des Arbeit­neh­mers setzt vor­aus, dass die Arbeit­ge­be­rin mehr Ent­gelt gezahlt hat, als sie ange­sichts des Arbeits­ver­tra­ges dem Arbeit­neh­mer schul­det. Der Lohn­an­spruch des Arbeit­neh­mers bezieht sich im Regel­fall auf einen Brut­to­be­trag, den zu zah­len der Arbeit­ge­ber im Arbeits­ver­trag ver­spricht. Die Schuld des Arbeit­ge­bers gegen­über dem Arbeit­neh­mer besteht in

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Auf­tei­lung einer rechts­irr­tüm­lich ohne Umsatz­steu­er ver­ein­bar­ten Gegen­leis­tung

Ver­ein­ba­ren Ver­trags­par­tei­en rechts­irr­tüm­lich die Gegen­leis­tung ohne Umsatz­steu­er, ist der ver­ein­bar­te Betrag in Ent­gelt und dar­auf ent­fal­len­de Umsatz­steu­er auf­zu­tei­len. Gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 UStG wird der Umsatz bei Lie­fe­run­gen und sons­ti­gen Leis­tun­gen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG) nach dem Ent­gelt bemes­sen. Ent­gelt ist alles, was der Leis­tungs­emp­fän­ger auf­wen­det, um die

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