Der Schutz­zweck einer Denk­mal­zo­ne

Zweck der Unter­schutz­stel­lung als Denk­mal­zo­ne ist regel­mä­ßig, die Erhal­tung ihres äuße­ren Erschei­nungs­bil­des in sei­ner Gesamt­heit unab­hän­gig von der Schutz­wür­dig­keit der ein­zel­nen Bestand­tei­le der Gesamt­an­la­ge zu gewähr­leis­ten. Details der Bau­aus­füh­rung sind hin­ge­gen für die Denk­mal­wür­dig­keit der Denk­mal­zo­ne nicht von Belang. Dies betrifft ins­be­son­de­re das Mate­ri­al und die Unter­tei­lung der Fens­ter, ins­be­son­de­re

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Ein­flü­ge­li­ge Holz­fens­ter in der Denk­mal­zo­ne

Besteht der Schutz­zweck einer Denk­mal­zo­ne in der Erhal­tung der Gebäu­de­for­men und der Anord­nung der his­to­ri­schen Bebau­ung, die das Stra­­ßen- und Orts­bild kenn­zeich­net – aber kon­kre­te Details ein­zel­ner unter­ge­ord­ne­ter Bau­tei­le der Häu­ser oder Gehöf­te sind hin­ge­gen nicht erfasst, kann dem Eigen­tü­mer eines Gebäu­des in die­ser Denk­mal­zo­ne nicht der Ein­bau von ganz

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Ästhe­ti­sche Gesichts­punk­te bei der Bau­ge­neh­mi­gung

Wenn eine Gemein­de eine bestimm­te Gestal­tung ihres Gemein­de­ge­bie­tes wünscht, muss sie recht­zei­tig von den Instru­men­ten der Bau­leit­pla­nung Gebrauch machen. Ob ein Neu­bau unter archi­tek­to­ni­schen und/​oder ästhe­ti­schen Gesichts­punk­ten mit der Umge­bungs­be­bau­ung har­mo­niert, spielt für die recht­lich rele­van­te Fra­ge, ob sich das Bau­vor­ha­ben in die Umge­bungs­be­bau­ung ein­fügt, kei­ne Rol­le. Mit die­ser Begrün­dung

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Die Gra­nit­stein­mau­er in der Denk­mal­zo­ne

Die Anord­nung, eine Gra­nit­stein­mau­er, die in einer Denk­mal­zo­ne errich­tet wor­den ist, zurück­zu­bau­en, ist zuläs­sig und ver­stößt nicht gegen den Gleich­heits­grund­satz, wenn alle ande­ren Ein­frie­dun­gen aus Holz­zäu­nen bestehen oder ledig­lich durch etwa 10 cm hohe Beton­rand­stei­ne ein­ge­frie­det sind. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Neu­stadt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Klä­ge­rin, die

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Solar­kol­lek­to­ren auf denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­den

Die Errich­tung von Solar­kol­lek­to­ren auf dem Dach eines denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­des ist zuläs­sig. Dies hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt für ein sol­ches denk­mal­ge­schütz­tes Haus in Spey­er ent­schie­den. Der Klä­ger des hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt ent­schie­de­nen Falls ist Eigen­tü­mer einer in den Jah­ren 1910/​1911 errich­te­ten Dop­pel­haus­hälf­te, die in einer förm­lich unter Schutz gestell­ten

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Kunst­stoff­fens­ter in Denk­mal­zo­ne

Eine denk­mal­recht­li­che Ver­fü­gung kann im Ein­zel­fall rechts­wid­rig sein, wenn die zustän­di­ge Denk­mal­schutz­be­hör­de das ihr zuste­hen­de Ermes­sen nicht ord­nungs­ge­mäß betä­tigt, weil sie nicht hin­rei­chend ermit­telt hat, ob die Maß­nah­me ver­hält­nis­mä­ßig ist. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall ist die Klä­ge­rin Eigen­tü­me­rin eines Fach­werk­hau­ses, das inner­halb der Denk­mal­zo­ne „Alt­stadt Linz”

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