Ersatz­fahr­zeug, Gut­ach­ten und Umsatz­steu­er in der Unfall­re­gu­lie­rung

Erwirbt der Geschä­dig­te ein Ersatz­fahr­zeug zu einem Preis, der dem in einem Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten aus­ge­wie­se­nen (Bru­t­­to-) Wie­der­be­schaf­fungs­wert des unfall­be­schä­dig­ten Kraft­fahr­zeu­ges ent­spricht oder die­sen über­steigt, kann er im Wege kon­kre­ter Scha­dens­ab­rech­nung die Kos­ten der Ersatz­be­schaf­fung bis zur Höhe des (Bru­t­­to-) Wie­der­be­schaf­fungs­wer­tes des unfall­be­schä­dig­ten Kraft­fahr­zeu­ges – unter Abzug des Rest­wer­tes – ersetzt ver­lan­gen.

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Ersatz­fahr­zeug statt Repa­ra­tur – und der Ersatz der Umsatz­steu­er

Wählt der Geschä­dig­te den Weg der Ersatz­be­schaf­fung, obwohl nach dem Wirt­schaft­lich­keits­ge­bot nur ein Anspruch auf Ersatz der Repa­ra­tur­kos­ten besteht, und rech­net er den Scha­den kon­kret auf der Grund­la­ge der Beschaf­fung eines Ersatz­fahr­zeugs ab, steht ihm ein Anspruch auf Ersatz von Umsatz­steu­er zu, wenn bei der Ersatz­be­schaf­fung tat­säch­lich Umsatz­steu­er ange­fal­len ist.

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Ersatz­au­to statt Repa­ra­tur – aber nur ohne Mehr­wert­steu­er

Wählt der Geschä­dig­te den Weg der Ersatz­be­schaf­fung, obwohl nach dem Wirt­schaft­lich­keits­ge­bot nur ein Anspruch auf Ersatz der Repa­ra­tur­kos­ten besteht, steht ihm jeden­falls dann kein Anspruch auf Ersatz von Umsatz­steu­er zu, wenn bei der Ersatz­be­schaf­fung kei­ne Umsatz­steu­er ange­fal­len ist. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ste­hen dem bei einem Ver­kehrs­un­fall Geschä­dig­ten im

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Unfall mit dem Neu­wa­gen

Der Geschä­dig­te, des­sen neu­er PKW erheb­lich beschä­digt wor­den ist, kann den ihm ent­stan­de­nen Scha­den nur dann auf Neu­wa­gen­ba­sis abrech­nen, wenn er ein fabrik­neu­es Ersatz­fahr­zeug gekauft hat. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof und hob damit ein ander­lau­ten­des Urteil des Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richts Ham­burg auf, dass einen Scha­dens­er­satz auf Neu­wa­gen­ba­sis auch ohne getä­tig­te

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Lie­fer­zei­ten nach Ver­kehrs­un­fall

Steht dem Geschä­dig­ten nach einem Unfall über den vom Sach­ver­stän­di­gen ver­an­schlag­ten Zeit­raum für die Ersatz­be­schaf­fung eines Fahr­zeugs hin­aus bis zur Lie­fe­rung des bereits vor dem Unfall bestell­ten Fahr­zeugs bei der gebo­te­nen wirt­schaft­li­chen Betrach­tungs­wei­se kei­ne wei­te­re Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung zu, kommt auch ein auf die fik­ti­ven Kos­ten für die Anschaf­fung eines Inte­rims­fahr­zeugs begrenz­ter

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