Benutzung des Radweges in falscher Richtung

Benut­zung des Rad­we­ges in fal­scher Rich­tung

Ein Rad­fah­rer behält sein Vor­recht gegen­über kreu­zen­den und ein­bie­gen­den Fahr­zeu­gen auch dann, wenn er ver­bots­wid­rig den lin­ken von zwei vor­han­de­nen Rad­we­gen nutzt. Kommt es zu einem Unfall kann der Rad­fah­rer des­we­gen aber 1/​3 sei­nes Scha­dens selbst zu tra­gen haben. Das Nicht­tra­gen eines Schutz­helms recht­fer­tigt kei­ne Anspruchs­kür­zung zulas­ten des Rad­fah­rers. So

Lesen
Kein Fahrradhelm

Kein Fahr­rad­helm

Der Scha­dens­er­satz­an­spruch eines Rad­fah­rers, der im Stra­ßen­ver­kehr bei einem Ver­kehrs­un­fall Kopf­ver­let­zun­gen erlit­ten hat, die durch das Tra­gen eines Schutz­helms zwar nicht ver­hin­dert, wohl aber hät­ten gemil­dert wer­den kön­nen, ist jeden­falls bei Unfall­ereig­nis­sen bis zum Jahr 2011 grund­sätz­lich nicht wegen Mit­ver­schul­dens gemäß § 9 StVG, § 254 Abs. 1 BGB gemin­dert. Bei der

Lesen
Der Unfall mit dem Fahrrad - und kein Fahrradhelm

Der Unfall mit dem Fahr­rad – und kein Fahr­rad­helm

Für Rad­fah­rer ist das Tra­gen eines Schutz­helms nicht vor­ge­schrie­ben. Nur wenn es ein all­ge­mei­nes Ver­kehrs­be­wusst­sein gibt, nach dem das Tra­gen von Schutz­hel­men zum eige­nen Schutz erfor­der­lich und zumut­bar ist, kann einem ver­un­fall­ten Fahr­rad­fah­rer, der kei­nen Helm getra­gen hat, auch ohne einen Ver­stoß gegen Vor­schrif­ten haf­tungs­recht­lich ein Mit­ver­schul­den anzu­las­ten sein. Mit

Lesen
Keine Helmtragepflicht für Fahrradfahrer

Kei­ne Helm­tra­ge­pflicht für Fahr­rad­fah­rer

Kol­li­diert ein Rad­fah­rer im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr mit einem ande­ren, sich ver­kehrs­wid­rig ver­hal­ten­den Ver­kehrs­teil­neh­mer und erlei­det er infol­ge des Stur­zes unfall­be­ding­te Kopf­ver­let­zun­gen, die ein Fahr­rad­helm ver­hin­dert oder gemin­dert hät­te, muss er sich gleich­wohl nur in Aus­nah­me­fäl­len – näm­lich wenn er sich als sport­lich ambi­tio­nier­ter Fah­rer auch außer­halb von Renn­sport­ver­an­stal­tun­gen beson­de­ren Risi­ken

Lesen
Das Fahrradfahren ohne Helm

Das Fahr­rad­fah­ren ohne Helm

Ein Fahr­rad­fah­rer, der kei­nen Fahr­rad­helm trägt, muss sich grund­sätz­lich ein Mit­ver­schul­den anrech­nen las­sen, wenn er im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr bei einem Unfall ver­letzt wird. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Fahr­rad­fah­re­rin, die nach einem Unfall mit einem Pkw ihre Behand­lungs­kos­ten, Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld von

Lesen