Groß­el­tern­pfle­ge – und die Kür­zung des Pfle­ge­gel­des

Die Kür­zung des Pfle­ge­gel­des, das einer Groß­mutter als Pfle­ge­per­son für die Pfle­ge und Erzie­hung ihres Enkels grund­sätz­lich zusteht, setzt vor­aus, dass die­se nach den Maß­stä­ben des zivil­recht­li­chen Unter­halts­rechts in der Lage ist, dem Enkel Unter­halt zu gewäh­ren. Bei der Ermitt­lung der unter­halts­recht­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit ist auch ein etwai­ger Unter­halts­an­spruch der Pfle­ge­per­son

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Betreu­ungs­un­ter­halt – und die Ersatz­pflicht des Rechts­an­walts bei der nächs­ten Hoch­zeit

Schließt die Gläu­bi­ge­rin eines Anspruchs auf Betreu­ungs­un­ter­halt aus § 1615 l Abs. 2 Satz 2 BGB auf­grund einer feh­ler­haf­ten Bera­tung durch ihren Rechts­an­walt über den Fort­be­stand des Anspruchs bei Ehe­schlie­ßung die Ehe mit einem neu­en Part­ner, kann der Weg­fall des Anspruchs auf Betreu­ungs­un­ter­halt durch den Anspruch auf Fami­li­en­un­ter­halt kom­pen­siert wer­den. In dem hier

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Unter­stüt­zung von Enkel­kin­dern

Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung von Enkel­kin­dern kann bei den Groß­el­tern als Unter­halts­leis­tun­gen im Rah­men der außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen ein­kom­men­steu­er­lich abzugs­fä­hig sei. Die hier­bei zu beach­ten­den Fall­stri­cke zeigt exem­pla­risch ein Fall aus Rhein­­land-Pfalz: In einem vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Streit­fall leb­te die Toch­ter der Klä­ger mit ihrem Ehe­mann und drei min­der­jäh­ri­gen Kin­dern in

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Nach­ehe­li­cher Unter­halt und Wie­der­ver­hei­ra­tung

Der Unter­halts­be­darf des geschie­de­nen Ehe­gat­ten ist bei Wie­der­ver­hei­ra­tung des unter­halts­pflich­ti­gen Ehe­gat­ten zur gleich­mä­ßi­gen Auf­tei­lung des Ein­kom­mens der Betei­lig­ten nach der soge­nann­ten Drit­tel­me­tho­de zu bemes­sen . Auf Sei­ten des neu­en Ehe­gat­ten kommt es bei der Unter­halts­be­mes­sung nicht auf des­sen Anspruch auf Fami­li­en­un­ter­halt an, son­dern auf den hypo­the­ti­schen Unter­halts­an­spruch im Fall einer

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