Die Bezeichnung "Spitzenqualität" eines Fleisch- und Wursterzeugnisses

Die Bezeich­nung „Spit­zen­qua­li­tät“ eines Fleisch- und Wursterzeug­nis­ses

Die Bezeich­nung als „Spit­zen­qua­li­tät“ bei Fleisch- und Wursterzeug­nis­sen setzt eine bestimm­te Aus­wahl des Aus­gangs­ma­te­ri­als vor­aus. Wird bei der Her­stel­lung Bruch­wa­re, umge­ar­bei­te­te Wurst oder wie­der­ver­ar­bei­te­tes Brät ver­wen­det, darf das Fleisch- und Wursterzeug­nis nicht unter her­vor­he­ben­den Hin­wei­sen wie „Deli­­ka­­tess- oder Spit­zen­qua­li­tät“ in den Ver­kehr gebracht wer­den. So hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in

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Knorpelreste von Kehlkopf und Luftröhre - "Verarbeitungsfleisch gewolft"

Knor­pel­res­te von Kehl­kopf und Luft­röh­re – „Ver­ar­bei­tungs­fleisch gewolft“

Ein Lebens­mit­tel­un­ter­neh­mer hat sicher­zu­stel­len, dass Knor­pel des Kehl­kop­fes und der Luft­röh­re nicht für die Her­stel­lung von Fleisch­erzeug­nis­sen ver­wen­det wer­den. Wenn es zuge­las­sen ist, tech­no­lo­gisch nicht ver­meid­ba­re Knor­pel­res­te in eine Fleisch­pro­duk­ti­on ein­zu­be­zie­hen, bezieht sich dies auf Knor­pel etwa in Bauch­fleisch, aber gera­de nicht auf Knor­pel­res­te und Schleim­häu­te des Kehl­kop­fes und der

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Hähnchen-Kebab aus fein zerkleinertem Fleisch

Hähn­chen-Kebab aus fein zer­klei­ner­tem Fleisch

Besteht ein „Hähn­chen-Kebab“ nicht aus gewach­se­nen Fleisch­schei­ben, son­dern auch aus Fleisch, das wie Hack­fleisch zer­klei­nert wur­de, so liegt in der Bezeich­nung „Hähn­chen-Kebab“ eine Irre­füh­rung des Ver­brau­chers. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Her­stel­lers von Fer­tig­ge­rich­ten aus Nie­der­sa­chen, der gegen die lebens­mit­tel­recht­li­che Bean­stan­dung eines Ber­li­ner

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Schweinebraten aus mehreren zusammengesetzten Fleischstücken

Schwei­ne­bra­ten aus meh­re­ren zusam­men­ge­setz­ten Fleisch­stü­cken

Die Bezeich­nung Schwei­ne­bra­ten ist nicht gestat­tet für ein Fleisch­pro­dukt, dass aus meh­re­ren zusam­men­ge­füg­ten Fleisch­stü­cken besteht. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und damit die Ent­schei­dung der Lebens­mit­tel­auf­sichts­be­hör­de bestä­tigt, die ein von einer Ber­li­ner Fir­ma pro­du­zier­tes Fleisch­erzeug­nis zu Recht als irre­füh­rend bean­stan­det hat. Die Lebens­mit­tel­über­wa­chungs­be­hör­den meh­re­rer

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