Änderung eines Steuerbescheids - wegen irriger Beurteilung

Ände­rung eines Steu­er­be­scheids – wegen irri­ger Beur­tei­lung

Die Ände­rung eines Ein­kom­men­steu­er­be­scheids gemäß § 174 Abs. 4 AO wegen der irri­gen Beur­tei­lung des Sach­ver­halts in einem ande­ren Bescheid, wel­cher auf Initia­ti­ve des Steu­er­pflich­ti­gen zu sei­nen Guns­ten geän­dert wur­de, ist nicht aus­ge­schlos­sen, wenn das Finanz­amt bei Erlass des ursprüng­li­chen Bescheids wis­sent­lich feh­ler­haft gehan­delt hat. Der Steu­er­pflich­ti­ge soll viel­mehr im Fal­le

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Nachträgliche Erfassung einer verdeckten Gewinnausschüttung beim Gesellschafter-Geschäftsführer

Nach­träg­li­che Erfas­sung einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung beim Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Der auf der Erfas­sung einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG) beru­hen­de Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid einer­seits und der Ein­kom­men­steu­er­be­scheid ande­rer­seits, der auf der Ebe­ne des Anteils­eig­ners für die vGA Kapi­tal­ein­künf­te i.S. von § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG bzw. § 8b Abs. 1 KStG in die Steu­er­fest­set­zung ein­be­zieht, ste­hen nicht im Ver­hält­nis von

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Verdeckte Gewinnausschüttung - Folgeänderungen  bei festsetzungsverjährten Einkommensteuerbescheiden

Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung – Fol­ge­än­de­run­gen bei fest­set­zungs­ver­jähr­ten Ein­kom­men­steu­er­be­schei­den

Im Anwen­dungs­be­reich des § 32a KStG ist nach § 32a Abs. 1 Satz 2 KStG ‑als lex spe­cia­lis zu den Kor­rek­tur­tat­be­stän­den der §§ 171 ff. AO- grund­sätz­lich von einer Ablauf­hem­mung für die Fest­set­zung der Ein­kom­men­steu­er im Zusam­men­hang mit der Berück­sich­ti­gung einer vGA aus­zu­ge­hen, solan­ge über die­se vGA in einem Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid nicht bestands­kräf­tig

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Beiladung einer Organgesellschaft zur Ermöglichung einer Folgeänderung

Bei­la­dung einer Organ­ge­sell­schaft zur Ermög­li­chung einer Fol­ge­än­de­rung

§ 174 Abs. 5 Satz 2 AO ent­hält einen selb­stän­di­gen Bei­la­dungs­grund; danach ist eine Bei­la­dung unab­hän­gig davon zuläs­sig, ob auch die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen des § 60 FGO erfüllt sind1. Für eine Bei­la­dung nach § 174 Abs. 5 Satz 2 AO ist ledig­lich erfor­der­lich, dass ein Steu­er­be­scheid wegen irri­ger Beur­tei­lung eines bestimm­ten Sach­ver­halts mög­li­cher­wei­se auf­zu­he­ben

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