Der Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht – und die Fort­bil­dung inVer­neh­mungs­leh­re und Vernehmungstaktik

Bei einem Semi­nar „Ver­neh­mungs­leh­re und Ver­neh­mungs­tak­tik“ kann es sich um eine anwalt­li­che Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung im Sin­ne des § 15 Abs. 1 Satz 1 der Fach­an­walts­ord­nung für das Fach­ge­biet Ver­kehrs­recht han­deln. Die hier maß­geb­li­che Vor­schrift des § 15 Satz 1 FAO in der Fas­sung vom 01.07.2009 sah vor, dass der Fach­an­walt an einer anwalt­li­chen Fortbildungsveranstaltung

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Die Fort­bil­dungs­pflicht des Fach­an­walts – und ihre ver­spä­te­te Erfüllung

Fort­bil­dungs­stun­den, die der Rechts­an­walt nach Zustel­lung des Wider­rufs­be­scheids absol­viert hat, kön­nen sich auf die Recht­mä­ßig­keit des zuvor ergan­ge­nen, auf der Ver­let­zung der Fort­bil­dungs­pflicht im abge­lau­fe­nen Jahr beru­hen­den Wider­rufs der Erlaub zum Füh­ren der Fach­an­walts­be­zeich­nung nicht mehr aus­wir­ken. Der Tat­be­stand der Nicht­er­fül­lung der Fort­bil­dungs­pflicht steht mit Ablauf des Jah­res fest. Nach

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die Fort­bil­dungs­pflicht des Fach­an­walts – und der Fach­bei­trag auf der eige­nen Homepage

Ein nur auf der eige­nen Home­page ver­öf­fent­lich­ter Fach­bei­trag ist kei­ne wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­ti­on, mit der ein Fach­an­walt sei­ne Fort­bil­dungs­pflicht erfül­len kann. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall wies ein Fach­an­walt für Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie­recht im Jahr 2011 zwei in der Zeit­schrift „c’t maga­zin für com­pu­ter­tech­nik“ ver­öf­fent­lich­te Auf­sät­ze nach und ver­wies auf zwei weitere

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Die Fort­bil­dungs­pflicht des Fachanwalts

Der Rechts­an­walt, der eine Fach­an­walts­be­zeich­nung führt, weist damit das recht­su­chen­de Publi­kum auf Spe­zi­al­kennt­nis­se hin, über wel­che er im Unter­schied zu ande­ren Rechts­an­wäl­ten ver­fügt, die kei­ne Fach­an­walts­be­zeich­nung füh­ren dür­fen. Beim recht­su­chen­den Publi­kum erweckt die Fach­an­walts­be­zeich­nung die Erwar­tung beson­de­rer, in einem for­ma­li­sier­ten Ver­fah­ren nach­ge­wie­se­ner theo­re­ti­scher und prak­ti­scher Kennt­nis­se. Wis­sens­prü­fun­gen in ande­ren als

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Fort­bil­dung nach dem Fachanwaltslehrgang

Wird der Antrag auf Ver­lei­hung der Fach­an­walt­schaft nicht in dem Kalen­der­jahr gestellt, in dem der Lehr­gang begon­nen hat, ist ab die­sem Jahr Fort­bil­dung in Art und Umfang von § 15 FAO nach­zu­wei­sen, wobei Lehr­gangs­zei­ten anzu­rech­nen sind. Die Fort­bil­dung kann durch wis­sen­schaft­li­che Publi­ka­ti­on oder die hören­de oder dozie­ren­de Teil­nah­me an anwalt­li­chen Fortbildungsveranstaltungen

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Die nicht erfüll­te Fort­bil­dungs­pflicht – und der Wider­ruf der Fachanwaltsbezeichnung

Nach § 43c Abs. 4 Satz 2 BRAO kann die Erlaub­nis zum Füh­ren einer Fach­an­walts­be­zeich­nung wider­ru­fen wer­den, wenn eine in der Berufs­ord­nung vor­ge­schrie­be­ne Aus­bil­dung unter­las­sen wird. § 15 FAO bestimmt hier­zu, dass der Fach­an­walt kalen­der­jähr­lich auf sei­nem Fach­ge­biet wis­sen­schaft­lich publi­zie­ren oder an anwalt­li­chen Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen hörend oder dozie­rend teil­neh­men muss, wobei die Gesamtdauer

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