Ver­jäh­rungs­be­ginns für Rück­griffs­an­sprü­che im Fracht­ge­schäft

Die Hin­aus­schie­bung des Ver­jäh­rungs­be­ginns für Rück­griffs­an­sprü­che gem. § 439 Abs. 2 S. 3 HGB setzt nicht vor­aus, dass sich auch der gegen den Rück­griffs­gläu­bi­ger gel­tend gemach­te pri­mä­re Haf­tungs­an­spruch nach den §§ 425 ff HGB rich­tet. Gemäß § 439 Abs. 1 S. 1 und 2 HGB beginnt die Ver­jäh­rung mit dem Ablauf des Tages, an dem

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Die Haf­tung des Luft­fracht­füh­rers und die All­ge­mei­nen Deut­schen Spe­di­teurs­be­din­gun­gen

Hebt der Luft­fracht­füh­rer in sei­nen All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen beson­ders her­vor, dass er sei­ne Dienst­leis­tun­gen allein auf der Grund­la­ge der All­ge­mei­nen Deut­schen Spe­di­teur­be­din­gun­gen erbringt, so wer­den die­se grund­sätz­lich mit Vor­rang in den mit einem Auf­trag­ge­ber geschlos­se­nen Beför­de­rungs­ver­trag ein­be­zo­gen. Dadurch, dass in Nr. 23.1.2 ADSp auf den "gesetz­lich fest­ge­leg­ten Haf­tungs­höchst­be­trag" ver­wie­sen wird, ist

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Höchst­be­trags­haf­tung beim Ver­lust von Trans­port­gut

Sehen die Geschäfts- oder Beför­de­rungs­be­din­gun­gen eines Fracht­füh­rers kei­ne Rege­lung für sei­ne Höchst­be­trags­haf­tung im Fall des Ver­lusts des Trans­port­guts vor, liegt es im Regel­fall nahe, für die Fra­ge, ob ein unge­wöhn­lich hoher Scha­den im Sin­ne von § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB droht, von dem zehn­fa­chen Betrag der Haf­tungs­be­gren­zung nach § 431

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Der deut­sche Unter­fracht­füh­rer des tai­wa­ne­si­schen Haupt­fracht­füh­rers

Soweit der Auf­trag­ge­ber und der Fracht­füh­rer bei Abschluss des Haupt­fracht­ver­trags kei­ne Rechts­wahl getrof­fen haben, unter­liegt der Ver­trag nach Art. 28 Abs. 1 Satz 1 EGBGB dem Recht des Staa­tes, mit dem er die engs­ten Ver­bin­dun­gen auf­weist. Gemäß Art. 28 Abs. 4 Satz 1 EGBGB wird bei Güter­be­för­de­rungs­ver­trä­gen ver­mu­tet, dass sie mit dem Staat die

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