Kün­di­gungs­schutz bei Mas­sen­ent­las­sun­gen – und die fak­ti­sche Dis­kri­mi­nie­rung in der Eltern­zeit

Der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG gebie­tet, alle Men­schen vor dem Gesetz gleich zu behan­deln sowie wesent­lich Glei­ches gleich und wesent­lich Unglei­ches ungleich zu behan­deln. Ver­bo­ten ist daher auch ein gleich­heits­wid­ri­ger Begüns­ti­gungs­aus­schluss, bei dem eine Begüns­ti­gung einem Per­so­nen­kreis gewährt, einem ande­ren Per­so­nen­kreis aber vor­ent­hal­ten wird. Dabei gilt ein stu­fen­lo­ser

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Dis­kri­mi­nie­rungs­schutz für schwan­ge­re Arbeit­neh­me­rin­nen

Die Kün­di­gung einer schwan­ge­ren Frau ohne Zustim­mung der Arbeits­schutz­be­hör­de kann eine ver­bo­te­ne Benach­tei­li­gung wegen des Geschlechts nach § 1 AGG dar­stel­len und den Arbeit­ge­ber zur Zah­lung einer Geld­ent­schä­di­gung ver­pflich­ten. In dem hier vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall hat­te der Arbeit­ge­ber, ein Rechts­an­walt, hat­te die bei ihm beschäf­tig­te Arbeit­neh­me­rin bereits wäh­rend der

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Die not­wen­di­ge Kör­per­grö­ße für die Pilo­ten­aus­bil­dung

Eine Frau die wegen einer zu gerin­gen Kör­per­grö­ße nicht zur Pilo­ten­aus­bil­dung zuge­las­sen wor­den ist, kann mög­li­che Ansprü­che nach dem AGG nur gegen­über der poten­ti­el­len Arbeit­ge­be­rin gel­tend machen. Gegen die das Bewer­bungs­ver­fah­ren durch­füh­ren­de Gesell­schaft besteht kein Schmer­zens­geld­an­spruch, wenn es an der not­wen­di­gen schwer­wie­gen­den Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts fehlt. So das Lan­des­ar­beits­ge­richt

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Urteil: Dis­kri­mi­niert die SCHUFA Frau­en?

Die SCHUFA ist in nahe­zu jeden Kre­dit­ver­trag invol­viert: Gibt die Aus­kunf­tei kein grü­nes Licht, gewäh­ren Ban­ken kei­nen Kre­dit. Doch die Score­wer­te der SCHUFA sind für Ver­brau­cher eine Black­box. Die Recht­spre­chung bestä­tigt nun: Die Aus­kunf­tei muss die Zusam­men­set­zung ihrer Scores nicht offen­le­gen. Außer­dem dür­fen sich Ver­brau­cher bei einer ver­mu­te­ten Ungleich­be­hand­lung nicht

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Kün­di­gung in Unkennt­nis der Schwan­ger­schaft der Arbeit­neh­mer – Dis­kri­mi­nie­rung wegen des Geschlechts?

Wird einer Arbeit­neh­me­rin gekün­digt, ohne dass Kennt­nis von ihrer Schwan­ger­schaft bei Zugang der Kün­di­gungs­er­klä­rung besteht, so ist weder die Kün­di­gung selbst noch ein "Fest­hal­ten" an der Kün­di­gung Indiz für eine Benach­tei­li­gung wegen des Geschlechts. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall kün­dig­te die Arbeit­ge­be­rin das Arbeits­ver­hält­nis frist­ge­mäß in der Pro­be­zeit.

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