Über­spann­te Anfor­de­run­gen an die hin­rei­chen­de Sub­stan­ti­ie­rung des Klä­ger­vor­trags

Mit dem Vor­lie­gen eines Gehörs­ver­sto­ßes wegen über­spann­ter Anfor­de­run­gen an die hin­rei­chen­de Sub­stan­ti­ie­rung des Klä­ger­vor­trags und des­halb unter­blie­be­ner Ver­neh­mung des Beklag­ten als Par­tei hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Der Grund­satz des recht­li­chen Gehörs ver­pflich­tet das Gericht, den ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Sach­vor­trag der Par­tei in der nach Art. 103 GG gebo­te­nen Wei­se

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Gehörs­ver­let­zung – und die ver­blei­ben­den Mög­lich­kei­ten zur Äuße­rung

Nach dem all­ge­mei­nen Grund­satz der Sub­si­dia­ri­tät muss ein Betei­lig­ter die nach Lage der Sache gege­be­nen pro­zes­sua­len Mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen, um eine Kor­rek­tur der gel­tend gemach­ten Grund­rechts­ver­let­zung zu erwir­ken oder eine Grund­rechts­ver­let­zung zu ver­hin­dern . Die­se Wür­di­gung ent­spricht dem in § 295 ZPO zum Aus­druck kom­men­den Rechts­ge­dan­ken, nach des­sen Inhalt eine Par­tei

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Anhö­rungs­rü­ge – nach der münd­li­chen Ent­schei­dungs­be­grün­dung

Anhö­rungs­rü­gen genü­gen nicht nicht den gesetz­li­chen Begrün­dungs­an­for­de­run­gen genügt, § 78a Abs. 2 Satz 5 ArbGG, wenn es man­gels Vor­lie­gens der mit Grün­den ver­se­he­nen schrift­li­chen Beschluss­fas­sung an der erfor­der­li­chen Dar­le­gung einer ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Ver­let­zung des Anspruchs auf recht­li­ches Gehör fehlt. Nach § 78a Abs. 1 Satz 1 ArbGG ist auf die Rüge eines durch eine gericht­li­che

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