Die Son­der­re­ge­lun­gen des Sozialschutzpaketes

Vom Job­cen­ter ist grund­sätz­lich nur die Mie­te von Leis­tungs­emp­fän­gern zu über­neh­men. Dient die Mie­te als Rate dem Abtrag des Kauf­prei­ses, führt das zu einer Ver­mö­gens­bil­dung, die vom Job­cen­ter nicht über­nom­men wer­den darf. Die Son­der­re­ge­lun­gen des Sozi­al­schutz­pa­ke­tes zur Wei­ter­be­wil­li­gung von Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen in Coro­­na-Zei­­ten dür­fen nicht dazu füh­ren, dass ein Job­cen­ter „sehen­den

Lesen
Regierungsviertel

Über­nah­me von unan­ge­mes­se­nen hohen Mieten

Zum 28. März 2020 ist § 67 SGB II ein­ge­führt wor­den. Danach müs­sen die Job­cen­ter grund­sätz­lich die jeweils tat­säch­lich anfal­len­den Auf­wen­dun­gen für Unter­kunft und Hei­zung als ange­mes­sen aner­ken­nen und ent­spre­chen­de Leis­tun­gen gewäh­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren das Sozi­al­ge­richt das Job­cen­ter Ber­lin Steglitz-Zehlendorf

Lesen

Der Ofen im Wohn­boot – und die Kostenübernahme

Nur bei einem selbst bewohn­ten Haus oder Wohn­ei­gen­tum kön­nen Instan­t­hal­tung kos­ten oder Repa­ra­tur­kos­ten vom Job­cen­ter über­nom­men wer­den. Ande­re Wohn­for­men wie Boo­te oder Wohn­mo­bi­le sind nicht zu berück­sich­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für einen Ofen ver­neint. Ein 61-jäh­­ri­­ger Hartz-IV-Empfänger

Lesen

Pfand­fla­schen sam­meln – und Hartz IV

Sind die Ein­nah­men aus Pfand­fla­schen­sam­meln so gering, dass sie die Lage einer Bedürf­ti­gen nicht güns­tig beein­flus­sen, kön­nen dane­ben Leis­tun­gen vom Job­cen­ter gerecht­fer­tigt sein. So hat das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Pfand­fla­schen­samm­le­rin statt­ge­ge­ben, die Leis­tun­gen vom Job­cen­ter begehrt hat. Die 53-jäh­­ri­­ge Klä­ge­rin aus Düs­sel­dorf hat in

Lesen

Die nicht bezahl­te Pflegeversicherung

Bei der Ord­nungs­wid­rig­keit gemäß § 121 Abs 1 Nr 6 SGB XI han­delt es sich um ein ech­tes Unter­las­sungs­de­likt, so dass dem Hand­lungs­pflich­ti­gen die Erfül­lung sei­ner gesetz­li­chen Pflich­ten mög­lich und zumut­bar sein muss. Einem Betrof­fe­nen, der Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem SGB II hat, ist es nach den Grund­sät­zen der „omis­sio libe­ra in

Lesen

Nach­träg­li­che Kin­der­geld­fest­set­zung – und der Erstat­tungs­an­spruch des Sozialhilfeträgers

Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (§ 2 Asyl­bLG i.V.m. § 28 SGB XII) sind bedarfs­ab­hän­gi­ge Leis­tun­gen für den not­wen­di­gen Lebens­un­ter­halt von Asyl­be­wer­be­rin­nen und Asyl­be­wer­bern sowie ihnen gleich­ge­stell­ten aus­län­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen und damit dem Kin­der­geld gleich­ar­ti­ge und nach­ran­gi­ge Leis­tun­gen. Hat ein Sozi­al­hil­fe­trä­ger Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (§ 2 Asyl­bLG i.V.m. § 28 SGB XII) für

Lesen
Bundesfinanzhof (BFH)

Kin­der­geld­kla­gen – und die Bei­la­dung des angeb­lich erstat­tungs­be­rech­tig­ten Sozialleistungsträgers

Ein angeb­lich erstat­tungs­be­rech­tig­ter Sozi­al­leis­tungs­trä­ger ist bei einer Kla­ge des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten gegen einen Abrech­nungs­be­scheid der Fami­li­en­kas­se not­wen­dig bei­zu­la­den Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO hat eine Bei­la­dung zu erfol­gen, wenn an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis Drit­te der­art betei­ligt sind, dass die gericht­li­che Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann (not­wen­di­ge Beiladung).

Lesen