Laboruntersuchungen als Notfallleistung in der vertragsärztlichen Versorgung

Labor­un­ter­su­chun­gen als Not­fall­leis­tung in der ver­trags­ärzt­li­chen Versorgung

Der Not­fall­dienst ist – nur – auf die Not­­fall-Erst­­ver­­­sor­­gung aus­ge­rich­tet: Der Arzt darf nicht mehr Leis­tun­gen erbrin­gen und ver­ord­nen, als es dem Rah­men der Not­­fall-Erst­­ver­­­sor­­gung ent­spricht. Behand­lun­gen im Rah­men des Not­fall­diens­tes haben sich auf die Erst­ver­sor­gung zu beschrän­ken; sie sind dar­auf zu kon­zen­trie­ren, Gefah­ren für Leib und Leben sowie unzumutbaren

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Abrechnungsobergrenzen in der vertragsärztlichen Versorgung in Job-Sharing-Praxen

Abrech­nungs­ober­gren­zen in der ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung in Job-Sharing-Praxen

Die maß­geb­li­che Rechts­grund­la­ge für Anhe­bun­gen oder Absen­kun­gen von Abrech­nungs­ober­gren­zen (Gesamt­punkt­zahl­vo­lu­mi­na) bei Job-Sharing-Pra­­xen ist die Rege­lung in Nr 23e bzw § 23e Bedarf­splRL; die­se ist Teil der Bestim­mun­gen der Nr 23c ff bzw der §§ 23c ff Bedarf­splRL zur Fest­le­gung der Abrech­nungs­ober­gren­zen für Job-Sharing-Pra­­xen (zunächst Nr 23e Bedarf­splRL idF vom 08.01.1999

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Bestechlichkeit von Kassenärzten

Bestech­lich­keit von Kassenärzten

Kas­sen­ärz­te, die von einem Phar­­ma-Unter­­neh­­men Vor­tei­le als Gegen­leis­tung für die Ver­ord­nung von Arz­nei­mit­teln die­ses Unter­neh­mens ent­ge­gen­neh­men, machen sich nicht wegen Bestech­lich­keit nach § 332 StGB straf­bar. Auch eine Straf­bar­keit wegen Bestech­lich­keit im geschäft­li­chen Ver­kehr nach § 299 Abs. 1 StGB schei­det aus. Ent­spre­chend sind auch Mit­ar­bei­ter von Phar­ma­un­ter­neh­men, die Ärz­ten solche

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Mindestfallzahlen für Kassenärzte

Min­dest­fall­zah­len für Kassenärzte

Mit der Ent­zie­hung sei­ner Zulas­sung hat ein Ver­trags­arzt dann zu rech­nen, wenn er sei­ne ver­trags­ärzt­li­che Tätig­keit auf­grund von pri­va­ten Ver­pflich­tun­gen nicht mehr aus­übt. An der ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung nimmt ein Arzt nach Mei­nung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg dann nicht mehr teil, wenn er wegen pri­va­ter Ver­pflich­tun­gen (Pfle­ge sei­ner gelähm­ten Mut­ter), Depres­sio­nen, Erschöpfung

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Ambulante Krankenhausbehandlung

Ambu­lan­te Krankenhausbehandlung

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richts der Län­der Ber­lin und Bran­den­burg hat sich kürz­lich in zwei Ent­schei­dun­gen mit Kla­gen der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV) gegen den Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss und das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit zu Fra­gen der ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung befasst. Die KBV wand­te sich mit ihren Kla­gen gegen Detail­re­ge­lun­gen in der vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss gegen die

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