Karfreitag - und der Freigeister-Tanz

Kar­frei­tag – und der Frei­geis­ter-Tanz

Die Aner­ken­nung des Kar­frei­tags als gesetz­li­cher Fei­er­tag sowie sei­ne Aus­ge­stal­tung als Tag mit einem beson­de­ren Stil­le­schutz und die damit ver­bun­de­nen grund­rechts­be­schrän­ken­den Wir­kun­gen sind dem Grun­de nach durch die ver­fas­sungs­recht­li­che Rege­lung zum Sonn- und Fei­er­tags­schutz in Art. 140 GG in Ver­bin­dung mit Art. 139 WRV gerecht­fer­tigt, da sie nie­man­dem eine inne­re

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Rechtsweg zu den staatlichen Gerichten für Geistliche und Kirchenbeamte

Rechts­weg zu den staat­li­chen Gerich­ten für Geist­li­che und Kir­chen­be­am­te

Geist­li­che und Kir­chen­be­am­te kön­nen sich gegen dienst­recht­li­che Maß­nah­men ihrer Reli­gi­ons­ge­sell­schaft mit der Rüge, die Maß­nah­me ver­sto­ße gegen ele­men­ta­re Grund­sätze der staat­li­chen Rechts­ord­nung, grund­sätz­lich an die staat­li­chen Ver­wal­tungs­ge­rich­te wen­den. Die Prü­fung an Hand des kirch­li­chen Rechts dage­gen ist Sache der inner­kirch­li­chen Gerich­te. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. Es

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Der evangelische Pastor im Sonderdienst und die deutschen Gerichte

Der evan­ge­li­sche Pas­tor im Son­der­dienst und die deut­schen Gerich­te

Auch bei Sta­tus­kla­gen kirch­li­cher Bediens­te­ter ist nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len der Rechts­weg zu den staat­li­chen Ver­wal­tungs­ge­rich­ten eröff­net, soweit die Ver­let­zung staat­li­chen Rechts gerügt wird. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines frü­he­ren evan­ge­li­schen Pas­tors im Son­der­dienst gegen die Been­di­gung sei­nes

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Kirchliche Beschäftigungsverhältnisse

Kirch­li­che Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se

Kir­chen haben nach Auf­fas­sung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te das Recht, ihre eige­nen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se ohne staat­li­che Ein­grif­fe zu regeln. So hat jetzt der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te in drei bei ihm anhän­gi­gen Beschwer­de­ver­fah­ren ent­schie­den, dass die Ver­fah­ren kein nach deut­schem Recht aner­kann­tes Recht betref­fen, so dass Arti­kel 6 EMRK nicht ver­letzt

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