Küken schred­dern

Das Töten männ­li­cher Küken ist nach einer aktu­el­len Enschei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts tier­schutz­recht­lich über­gangs­wei­se wei­ter­hin zuläs­sig. Das wirt­schaft­li­che Inter­es­se an spe­zi­ell auf eine hohe Lege­leis­tung gezüch­te­ten Hen­nen ist für sich genom­men kein ver­nünf­ti­ger Grund i.S.v. § 1 Satz 2 des Tier­schutz­ge­set­zes (TierschG) für das Töten der männ­li­chen Küken aus die­sen Zucht­li­ni­en. Da

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Wenn die Lege­hen­nen­an­la­ge der Gemein­de stinkt

Fehlt es im Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren des Staat­li­chen Amts für Umwelt und Natur­schutz West­meck­len­burg über eine Lege­hen­nen­an­la­ge an einer ord­nungs­ge­mä­ßen Betei­li­gung der betrof­fe­nen Gemein­de, so dringt ein Eil­an­trag der Gemein­de gegen die Erset­zung des gemeind­li­chen Ein­ver­neh­mens durch. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richts Schwe­rin ent­schie­de­nen Fall wehr­te sich die Gemein­de Wit­zin, Amt Stern­ber­ger

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Kaser­nier­te Lege­hen­nen

Die Vor­schrif­ten des § 13b Tier­SchNutztV zur Lege­hen­nen­hal­tung in Klein­grup­pen sind ver­fas­sungs­wid­rig. Auf den Nor­men­kon­troll­an­trag der Lan­des­re­gie­rung Rhein­­land-Pfalz hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts die Rege­lung zur Klein­grup­pen­hal­tung von Lege­hen­nen (§ 13b Tier­SchNutztV) für mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar erklärt. Eben­falls für unver­ein­bar erklärt wur­den die zuge­hö­ri­gen Über­gangs­re­ge­lun­gen (§ 33 Abs. 3 und 4 Tier­SchNutztV in

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Wald­um­wand­lung mit Lege­hen­nen?

Ein Lege­hen­nen­be­trieb darf angren­zen­den Wald nicht als Aus­lauf­flä­che für sei­ne Lege­hen­nen nut­zen. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter hat soeben – – die Voll­zieh­bar­keit einer Ord­nungs­ver­fü­gung des Lan­des­be­triebs Wald und Holz NRW bestä­tigt, mit der einem in Vel­bert ange­sie­del­ten Lege­hen­nen­be­trieb unter­sagt wor­den ist, einen in der Nach­bar­schaft zum

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4 m² wald­freie Flä­che pro Bio­hen­ne

Eier dür­fen nur dann als Bio­ei­er ver­mark­tet wer­den, wenn jeder Hen­ne min­des­tens 4 m² Frei­land­flä­che zur Ver­fü­gung steht, wobei Wald­flä­che nicht mit­ge­rech­net wer­den darf. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf pas­send zu Ostern in einem vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren eine Ver­fü­gung des Lan­des­am­tes für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len vom 1. März

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Lege­bat­te­ri­en als Aus­lauf­mo­dell

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te ent­schie­den, dass die neu­en, ver­schärf­ten Anfor­de­run­gen an die art­ge­rech­te Hal­tung von Lege­hen­nen nach Maß­ga­be der Über­gangs­re­ge­lun­gen auch auf sol­che Anla­gen unmit­tel­bar Anwen­dung fin­den, die noch nach altem Recht geneh­migt wor­den sind. Die Klä­ge­rin­nen in bei­den Ver­fah­ren betrei­ben Anla­gen zur Hal­tung von Lege­hen­nen, die in

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