Das nachgeahmte Ladenregalsystem - und der wettbewerbsrechtliche Leistungsschutz

Das nach­ge­ahm­te Laden­re­gal­sys­tem – und der wett­be­werbs­recht­li­che Leis­tungs­schutz

Die Tat­be­stän­de des § 4 Nr. 9 Buchst. a und b UWG bil­den regel­mä­ßig einen ein­heit­li­chen Streit­ge­gen­stand. Die Beweis­kraft des Tat­be­stands nach § 314 Satz 1 ZPO bezieht sich auf Par­tei­vor­brin­gen tat­säch­li­cher Art; dazu gehört nicht die Beant­wor­tung der Fra­ge, ob das nach­ge­ahm­te Pro­dukt über wett­be­werb­li­che Eigen­art ver­fügt. Haben die Abneh­mer wegen eines Ersatz-

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Breitbandkabel

Breit­band­ka­bel

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wird zur Aus­le­gung von Art. 3 Abs. 1 der Richt­li­nie 2001/​29/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Har­mo­ni­sie­rung bestimm­ter Aspek­te des Urhe­ber­rechts und der ver­wand­ten Schutz­rech­te in der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft (ABl. Nr. L 167 vom 22. Juni 2001, S. 10) fol­gen­de

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Klettergerüst

Seil­zir­kus

Bei einem Gebrauchs­ge­gen­stand kön­nen nur sol­che Merk­ma­le Urhe­ber­rechts­schutz als Werk der ange­wand­ten Kunst im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG begrün­den, die nicht allein tech­nisch bedingt, son­dern auch künst­le­risch gestal­tet sind. Eine Gestal­tung genießt kei­nen Urhe­ber­rechts­schutz, wenn sie allein aus zwar frei wähl­ba­ren oder aus­tausch­ba­ren, aber tech­nisch beding­ten Merk­ma­len besteht

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Freistellungsverpflichtungen des Lieferanten

Frei­stel­lungs­ver­pflich­tun­gen des Lie­fe­ran­ten

Die von einem Lie­fe­ran­ten über­nom­me­ne Ver­pflich­tung, sei­nen wegen einer angeb­li­chen Schutz­rechts­ver­let­zung abge­mahn­ten Abneh­mer von jeg­li­chen Ansprü­chen des abmah­nen­den Drit­ten frei­zu­stel­len, schließt typi­scher­wei­se auch die Pflicht zur Abwehr der von dem Drit­ten erho­be­nen Ansprü­che ein1. Es ent­spricht einer gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, dass zum Wesen einer auf gesetz­li­cher oder ver­trag­li­cher Grund­la­ge

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1:0 für die Hartzplatzhelden

1:0 für die Hartz­platz­hel­den

Für Ama­teur­fuß­ball­spie­le besteht nach einem ges­tern ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs kein wett­be­werbs­recht­li­cher Leis­tungs­schutz. Ein Fuß­ball­ver­band muss es daher hin­neh­men, wenn kur­ze Film­aus­schnit­te von Ama­teur­fuß­ball­spie­len sei­ner Mit­glie­der im Inter­net öffent­lich zugäng­lich gemacht wer­den. Hin­ter­grund des Karls­ru­her Urteils ist die Inter­­net-Site "Hartz­platz­hel­den", auf der die Beklag­te ein durch Wer­be­ein­nah­men finan­zier­tes Inter­net­por­tal betreibt,

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