Sektorale Heilpraktikererlaubnis für Logopäden - aber nicht für Ergotherapeuten und Osteopathen

Sek­to­ra­le Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis für Logo­pä­den – aber nicht für Ergo­the­ra­peu­ten und Osteo­pa­then

Eine aus­ge­bil­de­te Logo­pä­din kann eine Erlaub­nis zur eigen­ver­ant­wort­li­chen Aus­übung der Heil­kun­de nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz begrenzt auf den Bereich der Logo­pä­die erhal­ten. Für die Erlaub­nis­er­tei­lung muss sie sich einer ein­ge­schränk­ten Kennt­nis­über­prü­fung unter­zie­hen. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in dem Fall einer aus­ge­bil­de­ten Logo­pä­din mit eige­ner Pra­xis in Baden-Wür­t­­te­m­­berg .

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Aufwendungen für eine Logopädieschule

Auf­wen­dun­gen für eine Logo­pä­die­schu­le

Auf­wen­dun­gen für den Besuch einer Logo­pä­die­schu­le sind nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen bei Ein­kom­men­steu­er berück­sich­ti­gungs­fä­hig. Nach § 33 Abs.1 EStG wird die Ein­kom­men­steu­er auf Antrag ermä­ßigt, wenn einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des erwach­sen. Auf­wen­dun­gen ent­ste­hen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig,

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Zulassung einer logopädischen oder ergotherapeutischen  Praxis

Zulas­sung einer logo­pä­di­schen oder ergo­the­ra­peu­ti­schen Pra­xis

Die Zulas­sung für den Betrieb einer logo­pä­di­schen oder ergo­the­ra­peu­ti­schen Zweig­pra­xis kann nicht von der Beschäf­ti­gung eines bestimm­ten, nament­lich benann­ten Mit­ar­bei­ters abhän­gig gemacht wer­den. Vor­aus­set­zung für eine sol­che Zulas­sung ist ledig­lich, dass die Fili­al­pra­xis durch­ge­hend unter der Lei­tung von Per­so­nen steht, wel­che die Vor­aus­set­zun­gen des §124 Abs 2 Satz 1 Nr 1 SGB V

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Keine Berufserlaubnis als Logopäde nach Kindesmissbrauch

Kei­ne Berufs­er­laub­nis als Logo­pä­de nach Kin­des­miss­brauch

Die Berufs­er­laub­nis als Logo­pä­de – oder genau­er: die Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung "Logo­pä­de" – kann wegen sexu­el­len Miss­brauchs eines Kin­des wider­ru­fen wer­den. Dies ent­schied heu­te das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig in dem Fall eines Logo­pä­den aus dem Kreis Düren: Das Amts­ge­richt hat­te den Logo­pä­den wegen sexu­el­len Miss­brauchs eines 5‑jährigen Mäd­chens,

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Kein Lehrer auf Kosten der Krankenversicherung

Kein Leh­rer auf Kos­ten der Kran­ken­ver­si­che­rung

Die Klau­sel in den Tarif­be­din­gun­gen eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rers, wonach sich der Ver­si­che­rungs­schutz auch auf die Psy­cho­the­ra­pie sowie eine logo­pä­di­sche Behand­lung erstreckt, soweit ers­te­re durch Ärz­te oder Diplom­psy­cho­lo­gen, letz­te­re durch Ärz­te oder Logo­pä­den durch­ge­führt wird, kann nicht dahin aus­ge­legt wer­den, dass der zuge­sag­te Ver­si­che­rungs­schutz auch die the­ra­peu­ti­sche Behand­lung einer Lese-Rech­t­­schreib-Schwä­che (LRS)

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