Kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft – und die Min­dest­lauf­zeit des Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags

Die Organ­ge­sell­schaft ist auch unter Gel­tung einer umwand­lungs­steu­er­recht­li­chen Rück­wir­kungs­fik­ti­on nicht "vom Beginn ihres Wirt­schafts­jahrs an unun­ter­bro­chen" (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 KStG) in den Organ­trä­ger finan­zi­ell ein­ge­glie­dert, wenn die Antei­le an der Organ­ge­sell­schaft im Rück­wir­kungs­zeit­raum (unter­jäh­rig) von einem Drit­ten auf den Organ­trä­ger über­ge­hen. Bei der Berech­nung der fünf­jäh­ri­gen Min­dest­lauf­zeit

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Min­dest­lauf­zeit und vor­zei­ti­ge Been­di­gung eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges

Wird der Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag vor­zei­tig auf­ge­ho­ben, weil er aus Sicht der Par­tei­en sei­nen Zweck der Kon­zern­ver­lust­ver­rech­nung erfüllt hat, liegt kein unschäd­li­cher wich­ti­ger Kün­di­gungs­grund i.S. von § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 2 KStG 2002 vor. Ver­pflich­tet sich eine GmbH mit Geschäfts­lei­tung und Sitz im Inland (Organ­ge­sell­schaft) durch einen Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag i.S. des §

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Min­dest­lauf­zeit des Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags bei Bil­dung eines Rumpf­wirt­schafts­jah­res

Wird ein Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag auf die gesetz­li­che Min­dest­lauf­zeit von fünf Zeit­jah­ren nach § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG 2002 abge­schlos­sen, schei­tert die steu­er­recht­li­che Aner­ken­nung der Organ­schaft weder dar­an, dass der Ver­trag aus wich­ti­gem Grund künd­bar ist, noch dar­an, dass die Organ­ge­sell­schaft nach­fol­gend ihr Wirt­schafts­jahr umstellt und den Gesamt­zeit­raum von fünf

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