Koran

Die ein­sei­ti­ge Ver­sto­ßung nach syri­schem Recht – und die Pri­vat­schei­dung durch ein Scharia-Gericht

Mit der kol­li­si­ons­recht­li­chen Behand­lung einer im Wege der ein­sei­ti­gen Ver­sto­ßung nach syri­schem Recht durch­ge­führ­ten Pri­vat­schei­dung zwei­er deutsch-syri­­scher Dop­pel­staa­ter hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Der Aus­gangs­sach­ver­halt Anlass hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof die Rechts­sa­che „Sah­youni“, die bereits zwei­mal den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten beschäf­tigt und in der Fol­ge zu einer Novellierung

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Mor­gen­ga­be, Abend­ga­be – und trotz­dem kein ägyp­ti­sches Ehewirkungsstatuts

Der vor einem ägyp­ti­schen Stan­des­amt beur­kun­de­te Ehe­ver­trag zwi­schen einem Deut­schen und einer Ägyp­te­rin ent­hält nicht des­halb eine schlüs­si­ge Wahl des ägyp­ti­schen Ehe­wir­kungs­sta­tuts, weil sich die Ehe­leu­te auf eine Mor­­gen- und Abend­ga­be sowie einen gemein­sa­men Wohn­sitz in Deutsch­land geei­nigt haben, auch wenn bei­de dem Islam ange­hö­ren und der Ehe­mann frü­her die

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Gezahl­tes Braut­geld und die geschei­ter­te Ehe

Ein von der Fami­lie des Bräu­ti­gams an den Vater der Braut gezahl­tes soge­nann­tes „Braut­geld“ muss nicht zurück­ge­zahlt wer­den, wenn die Ehe schei­tert. In dem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Rechts­streit strit­ten die Par­tei­en, alle­samt Ange­hö­ri­ge des yezi­di­schen Glau­bens, um eben die­se Rück­zah­lungs­pflicht: Die Klä­ger, der Bru­der und die Schwä­ge­rin des

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