Zuer­ken­nung der Flücht­lings­ei­gen­schaft eines Yezi­den

Auf­grund der aktu­el­len Lage der Yezi­den im Irak, wegen der einem Mit­glied der reli­giö­sen Min­der­heit der Yezi­den bei der Rück­kehr in sei­ne Hei­mat mit über­wie­gen­der Wahr­schein­lich­keit Ver­fol­gung dro­hen wür­de, ist der­je­ni­ge als Flücht­ling anzu­er­ken­nen. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall das Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge

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Kein Ein­bür­ge­rungs­an­spruch ohne aus­rei­chen­de Klä­rung der Iden­ti­tät

Auf die Ver­lei­hung der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit besteht nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts nur dann ein Anspruch, wenn die Iden­ti­tät des Ein­bür­ge­rungs­be­wer­bers geklärt ist. Mit die­ser Ent­schei­dung wider­spricht das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt der gegen­tei­li­gen Rechts­auf­fas­sung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richtgs für das Land Nordrhein-Westfalen[/post], dass in der Vor­in­stanz den Ein­bür­ge­rungs­an­spruch trotz unge­klär­ter Iden­ti­tät zuge­spro­chen hat­te

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Gezahl­tes Braut­geld und die geschei­ter­te Ehe

Ein von der Fami­lie des Bräu­ti­gams an den Vater der Braut gezahl­tes soge­nann­tes "Braut­geld" muss nicht zurück­ge­zahlt wer­den, wenn die Ehe schei­tert. In dem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Rechts­streit strit­ten die Par­tei­en, alle­samt Ange­hö­ri­ge des yezi­di­schen Glau­bens, um eben die­se Rück­zah­lungs­pflicht: Die Klä­ger, der Bru­der und die Schwä­ge­rin des

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Grup­pen­ver­fol­gung für Yezi­den

Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ver­tritt seit sei­nem Grund­satz­ur­teil vom 27. Juli 2007 nach Aus­wer­tung des aktu­el­len Erkennt­nis­ma­te­ri­als die Auf­fas­sung, dass Yezi­den (Jesi­den) in der Tür­kei seit 2003 nicht mehr einer mit­tel­bar staat­li­chen Grup­pen­ver­fol­gung wegen ihrer Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit aus­ge­setzt und sie bei Rück­kehr in die Tür­kei auch hin­rei­chend sicher vor Ver­fol­gung sind. Das

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Kei­ne Iden­ti­täts­prü­fung bei der Ein­bür­ge­rung

Die Klä­rung der Iden­ti­tät eines Ein­bür­ge­rungs­be­wer­bers ist aus­schließ­lich im Auf­ent­halts­recht zu prü­fen. In einem spä­te­ren Ein­bür­ge­rungs­ver­fah­ren ist eine sol­che Prü­fung nach einem Urteil des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len dage­gen nicht zu wie­der­ho­len. In dem ent­schie­de­nen Fall hat­te es die Ein­bür­ge­rungs­be­hör­de abge­lehnt, die jetzt 22-jäh­­ri­ge, tür­ki­sche Klä­ge­rin ein­zu­bür­gern, weil sie

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