Über­bau – und der Anbau an die Nach­bar­wand

Durch den Anbau eines Hau­ses an die Außen­wand des nach­bar­li­chen Hau­ses auf dem nach­bar­li­chen Grund­stück ohne Errich­tung einer eige­nen Außen­wand, ent­steht kein Über­bau. Es han­delt sich in einem sol­chen Fall gera­de nicht um eine Ver­tie­fung des Nach­bar­grund­stücks im Sin­ne von § 909 BGB. Zwar mag es im Ansatz zutref­fend sein,

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Eigen­tums­ver­hält­nis­se an der Nach­bar­wand

Die Zweck­be­stim­mung einer Nach­bar­wand (halb­schei­di­ge Gie­bel­mau­er, Kom­mun­mau­er), von jedem der bei­den Nach­barn in Rich­tung auf sein eige­nes Grund­stück benutzt zu wer­den, muss nicht schon bei ihrer Errich­tung vor­lie­gen, son­dern kann auch spä­ter durch Ver­ein­ba­rung der Nach­barn getrof­fen wer­den. Im vor­lie­gen­den Fall wur­den die Gara­gen von dem Grund­stück des einen Nach­barn

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Der Gar­ten­zaun und der Geschmack des Nach­barn

Die Besei­ti­gung einer Ein­frie­di­gung, deren Beschaf­fen­heit den Vor­schrif­ten des Lan­des­nach­bar­rechts ent­spricht, kann selbst dann nicht ver­langt wer­den, wenn die Art der Ein­frie­di­gung ästhe­tisch unschön und sonst nir­gends ver­tre­ten ist (hier: eine 2 Meter hohe Leit­plan­ken­kon­struk­ti­on). Nach § 1004 BGB i.V.m. §§ 35, 50 Nach­bG NRW kann der Eigen­tü­mer des Nach­bar­grund­stücks Besei­ti­gung

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Scha­den­er­satz bei schad­haf­tem Wand­ab­schluss­blech am Nach­bar­haus

Eine delik­ti­sche Haf­tung, die an lan­des­recht­li­che Nach­bar­vor­schrif­ten anknüpft, ist kei­ne den nach­bar­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruch ent­spre­chend § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB aus­schlie­ßen­de Son­der­re­ge­lung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall fehlt es für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch der Klä­ger gemäß § 280 Abs. 1 BGB an einem Schuld­ver­hält­nis. Ein sol­ches besteht zwi­schen den Par­tei­en nicht.

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