Poli­zei­li­che Obser­va­ti­on – und die Straf­zu­mes­sung

Zwar ist ins­be­son­de­re für Betäu­bungs­mit­tel­straf­ta­ten aner­kannt, dass eine Obser­va­ti­on mit anschlie­ßen­der Sicher­stel­lung der Dro­gen wegen der dann gerin­ge­ren Gefähr­lich­keit der Tat einen bestim­men­den Zumes­sungs­grund zum Vor­teil des Ange­klag­ten dar­stel­len kann . Dem­ge­gen­über erschließt sich dem Bun­des­ge­richts­hof nicht, aus wel­chem Grund ein vager poli­zei­li­cher Ver­dacht der zukünf­ti­gen Bege­hung einer Straf­tat auf­grund

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Dau­er­ob­ser­va­ti­on statt nach­träg­li­cher Siche­rungs­ver­wah­rung

Die Dau­er­ob­ser­va­ti­on einer Per­son ist dann von § 28 SPolG gedeckt, wenn die Gefah­ren­pro­gno­se der Poli­zei sich auf die von der Per­son in der Ver­gan­gen­heit began­ge­nen Straf­ta­ten und auf zahl­rei­che Gut­ach­ten stützt. So das Ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des in dem hier vor­lie­gen­den Fall des Wal­ter H., der durch sei­ne ein­ge­reich­te Kla­ge

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Obser­va­ti­on ehe­mals Siche­rungs­ver­wahr­ter

Die gesetz­li­che Defi­ni­ti­on der län­ger­fris­ti­gen Obser­va­ti­on (§ 22 Abs. 1 Nr. 1 PolG) erfasst neben der ver­deck­ten auch die offe­ne Obser­va­ti­on. Auch beim Umgang mit gefähr­li­chen Men­schen – im ent­schie­de­nen Fall mit einem aus der kon­ven­ti­ons­wid­ri­gen Siche­rungs­ver­wah­rung ent­las­se­ne Mehr­­fach-Sexu­al­straf­­tä­­ter – hat der Staat dem aus Art. 2 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit Art.

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Der ehe­ma­li­ge Siche­rungs­ver­wahr­te und die Dau­er­über­wa­chung sei­ner Fami­lie

Sip­pen­haft per poli­zei­li­cher Dau­er­über­wa­chung kann recht­mä­ßig sein: So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen jetzt ent­schie­den, dass die poli­zei­li­che Dau­er­über­wa­chung von Karl D. und damit auch der Fami­lie sei­nes Bru­ders in Hein­s­berg-Ran­d­e­­rath recht­mä­ßig ist. Die Dau­er­über­wa­chung gilt Karl D., einem aus der Straf­haft ent­las­se­nen Sexu­al­straf­tä­ter. Die­ser war zuletzt im Jahr 1995 durch

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