Oberlandesgericht München

Par­al­lel­im­por­te von Medi­zin­pro­duk­ten – und das Markenrecht

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine Fra­ge zum Mar­ken­recht beim Par­al­lel­im­port von Medi­zin­pro­duk­ten zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Ist Art. 13 Abs. 2 der Ver­ord­nung (EG) Nr.207/2009 des Rates vom 26.02.2009 über die Gemein­schafts­mar­ke dahin aus­zu­le­gen, dass der Inha­ber der Mar­ke sich dem wei­te­ren Ver­trieb eines aus einem ande­ren Mitgliedstaat

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Umpacken von Marken-Arzneimitteln

Umpa­cken von Marken-Arzneimitteln

Nach der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on beein­träch­tigt das Umpa­cken mit einer Mar­ke ver­se­he­ner Arz­nei­mit­tel als sol­ches den spe­zi­fi­schen Gegen­stand der Mar­ke, der dar­in besteht, die Her­kunft der mit ihr gekenn­zeich­ne­ten Ware zu garan­tie­ren. Der Wider­spruch des Mar­ken­in­ha­bers gegen den Ver­trieb umge­pack­ter Arz­nei­mit­tel nach Art. 13 Abs. 2 GMV ist

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Parallelimport eines Arzneimittels

Par­al­lel­im­port eines Arzneimittels

Stellt sich der Par­al­lel­im­port eines Arz­nei­mit­tels allein des­we­gen als rechts­wid­rig dar, weil die Vor­ab­infor­ma­ti­on des Mar­ken­in­ha­bers, die Vor­aus­set­zung für die Erschöp­fung gewe­sen wäre, unter­blie­ben ist, kommt im Rah­men der Scha­dens­be­rech­nung nach der Lizenz­ana­lo­gie ein ver­hält­nis­mä­ßig nied­ri­ger Ver­gü­tungs­satz in Betracht. Der Par­al­lel­im­por­teur, der es ver­säumt, den Mar­ken­in­ha­ber vor­ab zu infor­mie­ren, und

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