Rathaus

Die Vor­na­mens­än­de­rung eines Eltern­teils – und der Geburts­ein­trag des Kindes

Die nach der Geburt eines Kin­des wirk­sam wer­den­de, auf der Grund­la­ge des Namens­än­de­rungs­ge­set­zes erfol­gen­de Ände­rung des Vor­na­mens eines Eltern­teils ist nicht als Berich­ti­gung oder sons­ti­ge Fol­ge­be­ur­kun­dung in den Geburts­ein­trag des Kin­des auf­zu­neh­men. Die Geburts­ein­trä­ge der Kin­der sind in einem sol­chen Fall nicht gemäß § 5 Abs. 1 PStG durch Berich­ti­gung (§§ 27

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Trauringe

Vor­na­men­än­de­rung nach dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz – und die frü­he­re Eheschließung

Eine trans­se­xu­el­le Per­son, deren Vor­na­men nach der Ehe­schlie­ßung auf der Grund­la­ge des Trans­se­xu­el­len­ge­set­zes geän­dert wor­den sind, hat kei­nen Anspruch auf Ertei­lung einer Eheur­kun­de, in der als ihre Vor­na­men vor der Ehe ihre aktu­ell geführ­ten, auf der Namens­än­de­rung beru­hen­den Vor­na­men genannt wer­den. Gemäß § 15 Abs. 1 PStG wer­den im Ehe­re­gis­ter im

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Standesamt 1

Wofür ist das Stan­des­amt zuständig?

Das Per­so­nen­stands­ge­setz vom 19. Febru­ar 2007 mit der letz­ten Ände­rung vom 20. Novem­ber 2019 bestimmt die Auf­ga­ben des Stan­des­am­tes. Kurz: Das Amt hält alle Ände­run­gen eines Per­so­nen­stan­des von der Geburt bis zum Tod fest. Defi­ni­ti­on des Begriffs „Per­so­nen­stand“ § 1 Per­so­nen­stands­ge­setz (PstG) erklärt den Begriff im Detail: Der Per­so­nen­stand im Sin­ne dieses

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Fami­li­en­na­men auf­grund ver­meint­li­cher Ehe­schlie­ßung der Mutter

Eine ersatz­lo­se Löschung des Geburts­na­mens der Kin­des­mut­ter in den Geburts­ur­kun­den ihrer Kin­der im Wege der Berich­ti­gung nach Abschluss der Beur­kun­dung kommt auch dann nicht in Betracht, wenn die Kin­des­mut­ter einen Fami­li­en­na­men führt, den sie auf­grund einer auch nur ver­meint­li­chen Ehe­schlie­ßung erwor­ben hat und des­sen Recht zur Bei­be­hal­tung ihr – nach

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Ein­tra­gung des Vaters im Geburts­re­gis­ter – und die feh­len­den Per­so­nen­stands­ur­kun­den der Mutter

Der Ein­tra­gung eines Vaters im Geburts­re­gis­ter, der die Vater­schaft mit Zustim­mung der Mut­ter aner­kannt hat, ste­hen feh­len­de Per­so­nen­stands­ur­kun­den zur Mut­ter nicht ent­ge­gen. Ein Nach­weis nicht bestehen­der Ehe der Mut­ter zum Zeit­punkt der Geburt kann nur ver­langt wer­den, wenn für eine sol­che Ehe kon­kre­te Anhalts­punk­te bestehen. Der Aner­ken­nung kann nicht deshalb

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