Geld

Der geforderte Schadensersatz vom Zuckerkartell

War der Markt für Verarbeitungszucker derart stabil und transparent, dass die Zuckerhersteller auch ohne Kartell mit einiger Wahrscheinlichkeit auf vorstoßenden Wettbewerb verzichtet hätten, ist kein Schadensersatzanspruch gegeben. Auch aufgrund der im Bereich Verarbeitungszucker nur äußerst rudimentären Absprachen der Kartellteilnehmer kann nicht mit deutlich überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass diese

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Großbanken zahlen für zweifelhafte Derivate-Geschäfte Milliarden

Um für Preisabsprachen bei Kreditausfallversicherungen nicht rechtlich belangt zu werden, haben zwölf internationale Großbanken zugestimmt, Bußgelder in Höhe von 1,87 Mrd. US-Dollar zu zahlen. Investoren hatten den Geldhäusern zuvor wettbewerbswidrige Praktiken vorgeworfen.   1,87 Milliarden wegen illegaler Preisabsprachen Konkret wird den Großbanken vorgeworfen, Preisabsprachen bei Kreditausfallversicherungen (CDS) getroffen zu haben.

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Computerarbeit

Calgonit oder Somat?

Das Bundeskartellamt hat gegen die Reckitt Benckiser Deutschland GmbH sowie gegen deren verantwortlichen Mitarbeiter in zwei Verfahren Bußgelder in Höhe von insgesamt rund € 24 Mio. verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen illegale Preisabsprachen über Maschinengeschirrspülmittel getroffen zu haben. Darüber hinaus hat Reckitt Benckiser sich, im Rahmen regelmäßig stattfindender Treffen von

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Aktenvermerk

Keine Geldbuße für Elf Aquitaine

In dem hier vorliegenden Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union wird die Entscheidung der Kommission für nichtig erklärt, soweit darin Elf Aquitaine die fragliche Zuwiderhandlung zugerechnet und gegen sie eine Geldbuße festgesetzt wird. Es wird jedoch das von Arkema eingelegte Rechtsmittel zurückgewiesen. Mit Entscheidung vom 19. Januar 2005 verhängte die

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Aktenvermerk

Haftung von Kartellmitgliedern

Die Teilnehmer an einem Preiskartell haften auch mittelbar Geschädigten auf Schadensersatz. Schadensersatz wegen Kartellrechtsverstößen können mithin nicht nur die unmittelbaren Kunden der Kartellteilnehmer verlangen, sondern auch die ihnen in der Absatzkette folgende Abnehmer. Allerdings bietet der Bundesgerichtshof den Kartellteilnehmern einen Entlastungsbeweis zu: Der Kartellant kann gegen den Anspruch einwenden, der

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