Gerichts­stand für den Scha­dens­er­satz­pro­zess gegen eine Rating­agen­tur

Als hin­rei­chen­der Inlands­be­zug für die Anwen­dung des § 23 ZPO ist der Wohn­sitz des Klä­gers in Deutsch­land anzu­se­hen . Zwar trifft es zu, dass nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs eine Anwen­dung des § 23 ZPO nur in Betracht kommt, wenn der Rechts­streit einen über die Ver­mö­gens­be­le­gen­heit hin­aus­ge­hen­den Inlands­be­zug auf­weist .

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Stren­ge­re Regeln für Rating­agen­tu­ren

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat gefor­dert, dass Rating­agen­tu­ren für ihre Ratings zivil­recht­lich ver­ant­wort­lich gemacht wer­den und dass eine Euro­päi­sche Rating-Stif­­tung geschaf­fen wird. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit soll der Bewer­tung von Staats­schul­den gel­ten und die neu­en Regeln für Rating­agen­tu­ren sol­len auch deren Arbeits­me­tho­den klä­ren, den Wett­be­werb för­dern und die Abhän­gig­keit von Ratings ver­rin­gern. Die­se

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Ver­brau­cher­rech­te gegen­über Ban­ken und Wert­pa­pier­fir­men

Der Bun­des­rat hat heu­te zum Gesetz­ent­wurf zur Aus­füh­rung der EU-Ratin­g­­ver­­or­d­­nung Stel­lung genom­men und eine Stär­kung der Ver­brau­cher­rech­te auf den Finanz­märk­ten gefor­dert. Die Län­der ver­tre­ten die Auf­fas­sung, dass die Offen­le­gungs­pflicht der Wert­pa­pier­fir­men für Pro­vi­sio­nen und Gebüh­ren gegen­über dem Ver­brau­cher zu ver­bes­sern ist. Die­se sei­en in trans­pa­ren­ter Form vor Ver­trags­ab­schluss sowohl pro­zen­tu­al

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Euro­päi­sche Regu­lie­rung für Rating­agen­tu­ren

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat ges­tern eine Ver­ord­nung ange­nom­men, die eine Regis­trie­rung und Kon­trol­le der durch die Finanz­kri­se ins Gere­de gekom­me­nen Rating-Agen­­tu­­ren vor­sieht und die Rating-Agen­­tu­­ren einer euro­päi­schen Regu­lie­rung sowie einer Auf­sicht unter­wirft. Rating-Agen­­tu­­ren bewer­ten die Risi­ken von Anla­gen und die Soli­di­tät von Fir­men, um so Drit­ten die Bewer­tung von Aus­fall­ri­si­ken

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