Die recht­zei­ti­ge Wei­ter­lei­tung eines Kos­ten­über­nah­me­an­tra­ges

Wird ein Kos­ten­an­trag eines behin­der­ten Men­schen nicht inner­halb von zwei Wochen vom Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger bezüg­lich sei­ner Zustän­dig­keit geprüft, muss er auch dann leis­ten, wenn er sich für unzu­stän­dig hält und den Antrag nicht recht­zei­tig an die zustän­di­ge Stel­le wei­ter­lei­tet. So das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer schwer­hö­ri­gen Frau,

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Reha am Toten Meer

Ein Anspruch auf Erstat­tung der Kos­ten einer sta­tio­nä­ren Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on am Toten Meer besteht für einen Pso­­ria­­sis-Pati­en­­ten nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg jeden­falls dann nicht, wenn kei­ne sta­tio­nä­re Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me durch­ge­führt wur­de. Nach § 9 SGB VI erbringt die Ren­ten­ver­si­che­rung Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on, um den Aus­wir­kun­gen einer Krank­heit oder

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Vor­zei­ti­ge Reha-Maß­nah­me eines Sol­da­ten

Für eine vor­zei­ti­ge Reha-Maß­­nah­­me sind drin­gen­de medi­zi­ni­sche Grün­de dar­zu­le­gen. Nach § 80 SVG erhält ein Sol­dat, der eine Wehr­dienst­be­schä­di­gung erlit­ten hat, nach Been­di­gung des Wehr­dienst­ver­hält­nis­ses wegen der gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Wehr­dienst­be­schä­di­gung auf Antrag Ver­sor­gung in ent­spre­chen­der Anwen­dung der Vor­schrif­ten des Bun­des­ver­sor­gungs­ge­set­zes, soweit in die­sem Gesetz nichts abwei­chen­des bestimmt

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"Burn-out" und die Steu­er­be­ra­ter­ver­sor­gung

Die Not­wen­dig­keit einer Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me im Sin­ne des § 15 Abs. 1 Satz 1 der Sat­zung der Steu­er­be­ra­ter­ver­sor­gung Nie­der­sach­sen KdöR ist im Rah­men einer Pro­gno­se­ent­schei­dung bezo­gen auf den Zeit­punkt des vor­aus­sicht­li­chen Beginns der beab­sich­tig­ten Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me zu beur­tei­len. Die­se Pro­gno­se­ent­schei­dung unter­liegt im Streit­fall der unein­ge­schränk­ten gericht­li­chen Über­prü­fung. Die beklag­te Steu­er­be­ra­ter­ver­sor­gung Nie­der­sach­sen KdöR gewährt auf

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