Die berufliche Anforderung einer Kirchenmitgliedschaft

Die beruf­li­che Anfor­de­rung einer Kir­chen­mit­glied­schaft

§ 9 Abs. 1 Alt. 1 AGG, wonach unge­ach­tet des § 8 AGG eine unter­schied­li­che Behand­lung wegen der Reli­gi­on oder der Welt­an­schau­ung bei der Beschäf­ti­gung durch Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, die ihnen zuge­ord­ne­ten Ein­rich­tun­gen ohne Rück­sicht auf ihre Rechts­form oder durch Ver­ei­ni­gun­gen, die sich die gemein­schaft­li­che Pfle­ge einer Reli­gi­on oder Welt­an­schau­ung zur Auf­ga­be machen, zuläs­sig ist, wenn

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Familiengerichtliche Entscheidungen über die religiöse Kindererziehung

Fami­li­en­ge­richt­li­che Ent­schei­dun­gen über die reli­giö­se Kin­der­er­zie­hung

Bei Ent­schei­dun­gen nach § 1628 BGB über die reli­giö­se Kin­der­er­zie­hung (z.B. Tau­fe, Kom­mu­ni­on usw.) sind alle Gesichts­punk­te des Ein­zel­falls zu berück­sich­ti­gen und gegen­ein­an­der abzu­wä­gen, wobei das Kin­des­wohl an vor­ders­ter Stel­le steht. Es han­delt sich hier­bei um einen höchst­per­sön­li­chen Lebens­be­reich des Kin­des, in dem der tat­säch­li­che Wil­le auch jün­ge­rer Kin­der schon

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Religiöse Verfolgung wegen Konversion zum Christentum

Reli­giö­se Ver­fol­gung wegen Kon­ver­si­on zum Chris­ten­tum

Macht ein Asyl­be­wer­ber gel­tend, ihm dro­he wegen Kon­ver­si­on zum Chris­ten­tum reli­giö­se Ver­fol­gung, sind die Ver­wal­tungs­ge­rich­te bei der Beur­tei­lung, ob die Befol­gung einer gefahr­träch­ti­gen reli­giö­sen Pra­xis für ihn zur Wah­rung sei­ner reli­giö­sen Iden­ti­tät beson­ders wich­tig ist, nicht an die Beur­tei­lung des Amts­trä­gers einer christ­li­chen Kir­che gebun­den, der Tau­fe des Betrof­fe­nen lie­ge

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Muslimische Religionszugehörigkeit - und ihr Eintrag in das Geburtenregister

Mus­li­mi­sche Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit – und ihr Ein­trag in das Gebur­ten­re­gis­ter

Die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten des § 21 Abs. 1 Nr. 4 und des § 27 Abs. 3 Nr. 5 PStG, die die Auf­nah­me der recht­li­chen Zuge­hö­rig­keit des Kin­des zu einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft in das Gebur­ten­re­gis­ter nur dann vor­se­hen, wenn es sich bei der Reli­gi­ons­ge­mein­schaft um eine Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts han­delt, hal­ten nach Ansicht des

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Religionszugehörigkeit muss nach außen erkennbar sein?

Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit muss nach außen erkenn­bar sein?

Die staat­li­che Aner­ken­nung der Mit­glied­schaft in einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft ist abhän­gig von einem nach außen erkenn­ba­ren Wil­len des Betrof­fe­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt der Ver­fas­sungs­be­schwer­de der Jüdi­schen Gemein­de Frank­furt am Main gegen ein statt­ge­ge­ben. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie Ver­wal­tungs­ge­richt­li­che Ver­fah­renDie Ent­schei­dung des Bun­edes­ver­fas­sungs­ge­richtsSelbst­ver­wal­tungs­recht der Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­tenStaat­li­che Aner­ken­nung reli­gi­ons­ge­mein­schaft­li­cher Rege­lun­gen – und

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