Gefährliche oder schwere Körperverletzung?

Gefähr­li­che oder schwe­re Kör­per­ver­let­zung?

Ob zwi­schen einer voll­ende­ten gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB und einer voll­ende­ten schwe­ren Kör­per­ver­let­zung gemäß § 226 Abs. 1 StGB Geset­zes­kon­kur­renz besteht1 oder mit Blick auf über­zeu­gen­de Stim­men im Schrift­tum2 und ent­spre­chend der neue­ren Recht­spre­chung zum Ver­hält­nis von § 224 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 StGB zu § 226

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Verlust der Gebrauchsfähigkeit eines Körperglieds - und die unterlassene medizinische Behandlung

Ver­lust der Gebrauchs­fä­hig­keit eines Kör­per­glieds – und die unter­las­se­ne medi­zi­ni­sche Behand­lung

Für die Dau­er­haf­tig­keit des Ver­lus­tes der Gebrauchs­fä­hig­keit eines Kör­per­glieds kommt es grund­sätz­lich nicht dar­auf an, ob das Opfer eine ihm mög­li­che medi­zi­ni­sche Behand­lung nicht wahr­ge­nom­men hat. Für die Beur­tei­lung, ob ein wich­ti­ges Glied im Sin­ne des § 226 Abs. 1 Nr. 2 StGB nicht mehr gebraucht wer­den kann, ist im Wege einer

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Schwere und gefährliche Körperverletzung - und die Tartprovokation

Schwe­re und gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und die Tar­t­pro­vo­ka­ti­on

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist ein min­der schwe­rer Fall der schwe­ren und gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung regel­mä­ßig anzu­neh­men, wenn der Ange­klag­te zu der Tat durch eine grund­lo­se schwer­wie­gen­de Pro­vo­ka­ti­on ver­an­lasst wor­den ist, die im Fal­le der Annah­me eines (ver­such­ten) Tot­schlags zwin­gend zu einer Straf­rah­men­mil­de­rung nach § 213 Alt. 1 StGB hät­te füh­ren

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Schwere Körperverletzung - und der Verlust des Sehvermögens

Schwe­re Kör­per­ver­let­zung – und der Ver­lust des Seh­ver­mö­gens

§ 226 ABs. 1 Nr. StGB defi­niert eine schwe­re Kör­per­ver­let­zung u.a. als eine Kör­per­ver­let­zung, die zur Fol­ge hat, dass die ver­letz­te Per­son das Seh­ver­mö­gen auf einem Auge oder bei­den Augen, das Gehör, das Sprech­ver­mö­gen oder die Fort­pflan­zungs­fä­hig­keit ver­liert. Der Ver­lust des Seh­ver­mö­gens im Sin­ne von § 226 Abs. 1 Nr. 1 StGB ist

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