Der gesperr­te Weg zum Gast­haus

Ein Fels­sturz wird aus­schließ­lich durch Natur­kräf­te aus­ge­löst. Er ist weder auf eine von Men­schen­hand vor­ge­nom­me­ne Ver­än­de­rung des Hang­grund­stücks noch auf des­sen wirt­schaft­li­che Nut­zung zurück­zu­füh­ren. Daher besteht kein Anspruch auf die Durch­füh­rung von Siche­rungs­maß­nah­men. Mit die­ser Begrün­dug hat das Land­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Gast­wirts abge­wie­sen,

Lesen

Beschäf­ti­gungs­ver­bot auf einem Wein­berg

Ein Beschäf­ti­gungs­ver­bot auf einem Wein­berg ist ange­sichts einer bestehen­den Lebens­ge­fahr durch einen mög­li­chen Stein­schlag für die Beschäf­tig­ten gerecht­fer­tigt. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem ein Win­zer vom Sie­ben­ge­bir­ge sich gegen ein Beschäf­ti­gungs­ver­bot der Bezirks­re­gie­rung Köln für sei­ne Wein­ber­ge im Bereich unter­halb des Sieg­fried­fel­sens gewehrt hat.

Lesen

Stein­schlag an PKW-Front­schei­be

Ist ein Stein nach­weis­lich infol­ge der Fahrt des vor­aus­fah­ren­den Kraft­fahr­zeugs in Bewe­gung gesetzt wor­den und hat die­ser sodann beim Auf­tref­fen die Front­schei­be des nach­fol­gen­den Fahr­zeugs beschä­digt, lie­gen die tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für eine Gefähr­dungs­haf­tung nach § 7 Absatz 1 StVG vor. Bei einem sol­chen Sach­ver­halt obliegt dem durch den Stein­schlag Geschä­dig­ten nicht zusätz­lich

Lesen

Wohn­haus unter Stein­schlag

Kann die Stadt die Räu­mung eines Wohn­hau­ses ver­lan­gen, weil vom dahin­ter lie­gen­den Steil­hang ein Stein­schlag dro­hen könn­te? Nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in Koblenz nicht in jedem Fall. So muss ein Wohn­haus in Kai­sers­lau­tern nicht wegen einer durch Stein­schlag dro­hen­den Gefähr­dung geräumt wer­den. Die Antrag­stel­ler sind Eigen­tü­mer eines von ihnen

Lesen