Der aus der Sozie­tät aus­ge­schie­de­ne Steu­er­be­ra­ter – und sei­ne Nach­haf­tung

Die für eine Ent­haf­tung gemäß § 736 Abs. 2 BGB, § 160 Abs. 1 HGB maß­geb­li­che Fünf­jah­res­frist beginnt mit der posi­ti­ven Kennt­nis des Gesell­schafts­gläu­bi­gers von dem Aus­schei­den des Mit­ge­sell­schaf­ters . Die Beweis­last für die frist­aus­lö­sen­de posi­ti­ve Kennt­nis trägt hier­bei der aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter . Allein aus der nur leicht abwei­chen­den Gestal­tung des Brief­kop­fes

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Ableh­nung eines Ter­mins­ver­le­gungs­an­trag – der Urlaub eines Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten

Gemäß § 155 FGO i.V.m. § 227 Abs. 1 ZPO ist Vor­aus­set­zung für eine Ter­mins­ver­le­gung, dass hier­für erheb­li­che Grün­de vor­lie­gen. Die erheb­li­chen Grün­de sind auf Ver­lan­gen des Vor­sit­zen­den glaub­haft zu machen (§ 227 Abs. 2 ZPO). Die Glaub­haft­ma­chung erfor­dert zwar nicht den vol­len Beweis, wohl aber die über­wie­gen­de Wahr­schein­lich­keit, dass die Umstän­de,

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Gewinn­ermitt­lung bei Real­tei­lung einer frei­be­ruf­li­chen Mit­un­ter­neh­mer­schaft

Im Fal­le der Real­tei­lung einer –ihren Gewinn durch Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung ermit­teln­den– (frei­be­ruf­li­chen) Mit­un­ter­neh­mer­schaft ohne Spit­zen­aus­gleich besteht kei­ne Ver­pflich­tung zur Erstel­lung einer Real­tei­lungs­bi­lanz nebst Über­gangs­ge­winn­ermitt­lung, wenn die Buch­wer­te fort­ge­führt wer­den und die Mit­un­ter­neh­mer unter Auf­recht­erhal­tung der Gewinn­ermitt­lung durch Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung ihre beruf­li­che Tätig­keit in Ein­zel­pra­xen wei­ter­be­trei­ben. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall

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Die zurück­be­hal­te­nen For­de­run­gen bei der Grün­dung einer Steu­er­be­ra­ter-Sozie­tät

Hono­rar­for­de­run­gen eines Steu­er­be­ra­ters kön­nen als unwe­sent­li­che Betriebs­grund­la­gen bei einer Ein­brin­gung nach § 24 UmwStG zurück­be­hal­ten wer­den. Ent­nimmt der Steu­er­pflich­ti­ge die zurück­be­hal­te­nen For­de­run­gen nicht aus­drück­lich in sein Pri­vat­ver­mö­gen, ver­blei­ben sie in sei­nem Rest­be­triebs­ver­mö­gen. Die zur Ermitt­lung des Ein­brin­gungs­ge­winns erfor­der­li­che Über­gangs­ge­winn­ermitt­lung erstreckt sich nur auf tat­säch­lich ein­ge­brach­te Wirt­schafts­gü­ter. Ermit­tel­te der Steu­er­pflich­ti­ge vor

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Koope­ra­ti­on von Steu­er­be­ra­tern und die Ver­mö­gens­scha­dens­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Für die Anwen­dung der so genann­ten Sozi­en­klau­sel genügt eine Koope­ra­ti­on (hier: zwi­schen Steu­er­be­ra­tern) nicht. Die Grund­sät­ze der Reprä­sen­tan­ten­haf­tung gel­ten im Rah­men einer Ver­­­mö­gen­s­­scha­­den-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung nicht. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in dem Fall zwei­er Brü­der, die bei­de als Steu­er­be­ra­ter tätig waren: Deckungs­pro­zess und Tren­nungs­prin­zip Nach dem in der Haft­pflicht­ver­si­che­rung gel­ten­den Tren­nungs­prin­zip

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