Die nach­träg­lich fest­ge­stell­te vGA – und die gesetz­lich fin­gier­te Null €-Beschei­ni­gung

Die gesetz­li­che Fik­ti­on des § 27 Abs. 5 Satz 2 KStG, der zufol­ge bei einer unter­blie­be­nen Ertei­lung einer Steu­er­be­schei­ni­gung i.S. von § 27 Abs. 3 KStG ein Betrag der Ein­la­gen­rück­ge­währ von null € als beschei­nigt gilt, wirkt auch dann, wenn nach­träg­lich im Rah­men einer steu­er­li­chen Außen­prü­fung eine vGA fest­ge­stellt wird, die bei Anwendung

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Aus­schüt­tung aus einer Kapi­tal­rück­la­ge – und die feh­len­de Steuerbescheinigung

Die zum Zeit­punkt des Erlas­ses eines Fest­stel­lungs­be­scheids über das steu­er­li­che Ein­la­ge­kon­to feh­len­de Steu­er­be­schei­ni­gung über die Aus­schüt­tung aus einer Kapi­tal­rück­la­ge führt nach § 27 Abs. 5 Satz 2 KStG zu einer Ver­wen­dungs­fest­schrei­bung auf 0 €; die Norm ist kei­ner ein­schrän­ken­den Aus­le­gung zugäng­lich. Gegen die­se vom Gesetz­ge­ber gewähl­te Aus­ge­stal­tung des § 27 Abs. 5 Sät­ze 1 bis

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Bundesfinanzhof (BFH)

Steu­er­li­ches Ein­la­gen­kon­to – und die feh­ler­haf­te Steuerbescheinigung

Für den Bun­des­fi­nanz­hof bestehen kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken, dass nach § 27 Abs. 5 Satz 3 KStG 2002 i.d.F. des SEStEG die Berich­ti­gung oder erst­ma­li­ge Ertei­lung einer Steu­er­be­schei­ni­gung aus­ge­schlos­sen ist, wenn ent­we­der die Min­de­rung des Eigen­ka­pi­tals zu nied­rig beschei­nigt oder eine Steu­er­be­schei­ni­gung bis zur Bekannt­ga­be der erst­ma­li­gen Fest­stel­lung des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos nicht erteilt

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Haf­tung für Kapitalertragsteuern

Bei Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­rück­la­ge nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB kann § 27 Abs. 1 Satz 3 KStG 2002 a. F. nicht dahin­ge­hend aus­ge­legt wer­den, dass abwei­chend von der gesetz­li­chen Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge ein Direkt­zu­griff auf das steu­er­li­che Ein­la­ge­kon­to mög­lich ist. Der Wort­laut der Rege­lung ist ein­deu­tig. Von

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Steu­er­be­schei­ni­gung für Stückzinsen

Mit der Ergän­zung des § 52a Absatz 10 Satz 7 EStG i. d. F. des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2010 wur­de vom Gesetz­ge­ber im Sin­ne der Finanz­ver­wal­tung klar­ge­stellt, dass die beson­ders in Rech­nung gestell­ten und ver­ein­nahm­ten Stück­zin­sen auch dann als Ein­künf­te im Sin­ne des § 20 Absatz 2 Satz 1 Num­mer 7 EStG zu ver­steu­ern sind, wenn

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Akti­en-Leer­ver­käu­fe und die Kapitalertragsteuer

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat jetzt in einem Rund­schrei­ben Stel­lung genom­men zu der Fra­ge, wie im Hin­blick auf die Kapi­tal­ertrag­steu­er bei Leer­ver­käu­fen von Akti­en über den Divi­den­den­stich­tag zu ver­fah­ren ist, wenn die für den Ver­käu­fer der Akti­en den Ver­kaufs­auf­trag aus­füh­ren­de Stel­le kein inlän­di­sches Kre­dit­in­sti­tut oder Finanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tut im Sin­ne des § 43 Abs.

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