Beschrän­kung des Rechts­mit­tels auf die Strafzumessung

Ob der Rechts­mit­tel­füh­rer nur die Straf­zu­mes­sung angrei­fen will, ist eine Fra­ge, die im Zwei­fels­fall im Wege der Aus­le­gung sei­ner Rechts­mit­tel­er­klä­run­gen zu beant­wor­ten ist. Dabei kann die Aus­le­gung der Revi­si­ons­be­grün­dung auch bei einem unbe­schränk­ten Revi­si­ons­an­trag ein­deu­tig zu dem Ergeb­nis füh­ren, dass sich der Beschwer­de­füh­rer – im Wider­spruch zu sei­nem Antrag – lediglich

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Der Erfolg des nach­träg­lich beschränk­ten Rechts­mit­tels – und die Kostenerstattung

Bei vol­lem Erfolg des nach­träg­lich beschränk­ten Rechts­mit­tels ist eben­falls § 473 Abs.3 StPO anzu­wen­den, jedoch mit der Ein­schrän­kung, dass die unmit­tel­bar nur für die voll­stän­di­ge Rück­nah­me gel­ten­de Vor­schrift des § 473 Abs.1 Satz 1 StPO sinn­ge­mäß für die in der nach­träg­li­chen Beschrän­kung lie­gen­de Teil­rück­nah­me her­an­zu­zie­hen ist. Nach § 473 Abs. 3 StPO sind

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