Einst­wei­li­ge Anord­nun­gen zur Umgangs­pfleg­schaft – und ihre Anfecht­bar­keit

Ent­schei­dun­gen in Ver­fah­ren der einst­wei­li­gen Anord­nung in Fami­li­en­sa­chen sind nach § 57 Satz 1 FamFG nicht anfecht­bar. Nicht anfecht­bar sind danach ins­be­son­de­re Ent­schei­dun­gen in Ver­fah­ren der einst­wei­li­gen Anord­nung zum Umgang mit dem Kind . Wird in einem Haupt­sa­che­ver­fah­ren eine schrift­li­che Begut­ach­tung ange­ord­net, soll das Gericht in Kind­schafts­sa­chen, die das Umgangs­recht betref­fen,

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Been­di­gung der befris­te­ten Umgangs­pfleg­schaft

Ein Beschluss des Rechts­pfle­gers, der die Been­di­gung der befris­te­ten Umgangs­pfleg­schaft fest­stellt, ist nicht anfecht­bar. Ein Rechts­mit­tel ist nicht statt­haft. Der ange­foch­te­nen Ent­schei­dung kommt ledig­lich ein dekla­ra­to­ri­scher Inhalt zu. Ein Beschwer­de­recht für den Vater folgt dar­aus nicht. Die Beschwer­de ist daher durch Beschluss als unzu­läs­sig zu ver­wer­fen. Die Ent­schei­dung des Fami­li­en­ge­richts

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Gefähr­dung des Kin­des­wohls – und das mil­des­te Mit­tel zu sei­ner Besei­ti­gung

Zur Besei­ti­gung einer Gefähr­dung des Kin­des­wohls (hier: Umgangs­ver­ei­te­lung und mas­si­ve Beein­flus­sung des Kin­des durch die allein sor­ge­be­rech­tig­te Mut­ter gegen den Vater) darf nur das mil­des­te Mit­tel gewählt wer­den. Vor Ent­zie­hung des – gesam­ten – Auf­ent­halts­be­stim­mungs­rechts wegen Umgangs­ver­ei­te­lung ist eine Umgangs­pfleg­schaft ein­zu­rich­ten. Davon kann nur bei offen­sicht­li­cher Aus­sichts­lo­sig­keit abge­se­hen wer­den. Auch

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Eltern­recht und Sor­ge­rechts­ent­zie­hung

Deut­li­che Wor­te des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts an die Fami­li­en­rich­ter – und wohl auch das Ende der oft­mals geüb­ten fami­li­en­ge­richt­li­chen Pra­xis, die Umgangs­re­ge­lun­gen und Auf­ent­halts­be­stim­mung in Fäl­len star­ker Kon­flik­te zwi­schen den Eltern den Jugend­äm­tern zu über­las­sen: Eltern­recht und "Wäch­ter­amt des Staa­tes" Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und

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