Rückführung eines Kindes aus der Pflegefamilie - und der Schutz des Kindes

Rück­füh­rung eines Kin­des aus der Pfle­ge­fa­mi­lie – und der Schutz des Kin­des

Das Kind hat nach Art. 2 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 GG in Ver­bin­dung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG einen Anspruch auf den Schutz des Staa­tes. Mit den mate­­ri­ell- und ver­fah­rens­recht­li­chen Maß­ga­ben von Art. 2 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 GG in Ver­bin­dung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG kor­re­spon­die­ren Anfor­de­run­gen an die Begrün­dung der

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Rückführung eines Pflegekindes

Rück­füh­rung eines Pfle­ge­kin­des

Pfle­ge­el­tern kön­nen eine Rück­füh­rung des Pfle­ge­kin­des nach § 1632 Abs. 4 BGB nur dann bean­spru­chen, wenn zwi­schen der Her­aus­nah­me des Kin­des aus ihrem Haus­halt und der Ein­lei­tung des Ver­fah­rens auf Anord­nung des Ver­bleibs ein unmit­tel­ba­rer zeit­li­cher Zusam­men­hang besteht . Dies ergibt sich für den Bun­des­ge­richts­hof aus der Aus­le­gung der Norm. Gemäß

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Der Entzug der elterlichen Sorge - und die Trennung von Eltern und Kindern mittels "Inobhutnahme"

Der Ent­zug der elter­li­chen Sor­ge – und die Tren­nung von Eltern und Kin­dern mit­tels "Inob­hut­nah­me"

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Eine Tren­nung der Kin­der von ihren Eltern stellt den stärks­ten Ein­griff in die­ses Recht dar.

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Die Pflegefamilie, das Sorgerecht der Eltern - und das Verfahren zur Verbleibensanordnung

Die Pfle­ge­fa­mi­lie, das Sor­ge­recht der Eltern – und das Ver­fah­ren zur Ver­blei­bens­an­ord­nung

Der Eltern­teil, dem u.a. das Auf­ent­halts­be­stim­mungs­recht ent­zo­gen wor­den ist, der aber noch über Teil­be­rei­che des Sor­ge­rechts ver­fügt, ist in dem von den Pfle­ge­el­tern und dem Ergän­zungs­pfle­ger geführ­ten Ver­fah­ren auf Anord­nung des Ver­bleibs des Kin­des in der Pfle­ge­fa­mi­lie nach § 1632 Abs. 4 BGB grund­sätz­lich zu betei­li­gen. Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 1 FamFG

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Das Kindeswohl und das Verbleiben in der Pflegefamilie

Das Kin­des­wohl und das Ver­blei­ben in der Pfle­ge­fa­mi­lie

Im Mit­tel­punkt der bei einer Ver­blei­bens­an­ord­nung nach § 1632 Abs.4 BGB erfor­der­li­chen Inter­es­sen­ab­wä­gung steht das Wohl des bei Pfle­ge­el­tern unter­ge­brach­ten Kin­des. Allein der Umstand eines lan­gen Ver­bleibs des Kin­des in der Pfle­ge­fa­mi­lie (hier: 3 Jah­re) genügt nicht, dass ein Scha­den für das Kind durch eine Rück­füh­rung in die Her­kunfts­fa­mi­lie mit über­wie­gen­der

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Gerichtskostentragung durch die Pflegeeltern

Gerichts­kos­ten­tra­gung durch die Pfle­ge­el­tern

Pfle­ge­el­tern sind nur dann zur Tra­gung von Gerichts­kos­ten im Rah­men einer Ver­blei­bens­an­ord­nung nach § 1632 Abs. 4 BGB ver­pflich­tet, wenn die­se die Aus­sichts­lo­sig­keit des Ver­fah­rens von vorn­her­ein erkannt haben oder das Ver­fah­ren durch grob schuld­haf­tes Ver­hal­ten ver­an­lasst haben. Nach § 81 Abs. 1 Satz FamFG kann von der Erhe­bung von Gerichts­kos­ten abge­se­hen

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