Nürnberger Kriegsverbrechertribunal

Das Ver­wen­den von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen

Die Ver­wen­dung des Haken­kreu­zes auf einem Bei­trag fällt unter die ver­bo­te­ne Ver­wen­dung der Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen. Das Glei­che kann für Abbil­dun­gen von Tätern des Natio­nal­so­zia­lis­mus gel­ten, wenn die­se eine posi­ti­ve Ein­stel­lung zu der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ideo­lo­gie ver­mit­teln. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Verurteilung

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Kei­ne natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesin­nung – aber Hitlergruß

Ist beim Hit­ler­gruß in der kon­kre­ten Situa­ti­on für einen objek­ti­ven Beob­ach­ter gera­de nicht erkenn­bar, wel­che poli­ti­sche Ein­stel­lung der­je­ni­ge hat, kann die­se Hand­lung unter § 86 a StGB fal­len. Jeder Gebrauch des Hit­ler­gru­ßes ist in der Öffent­lich­keit ver­bo­ten, ohne dass es dabei auf eine natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesin­nung des Benut­zers ankommt. Mit die­ser Begründung

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Rechts­ex­tre­me Lie­der – und das Ver­brei­ten von Pro­pa­gan­da­mit­teln ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen

Unter die Pro­pa­gan­da­mit­tel im Sin­ne von § 86 StGB fal­len nur sol­che Schrif­ten (§ 11 Abs. 3 StGB), deren Inhal­te gegen die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung ver­sto­ßen (§ 86 Abs. 2 StGB) und die auf­grund des­sen eine aktiv kämp­fe­ri­sche, aggres­si­ve Ten­denz in die­se Rich­tung erken­nen las­sen. Kri­tik, Ableh­nung und poli­ti­sches Wunsch­den­ken rei­chen ebenso

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Ari­sche Musikfraktion

Durch das Ein­fü­gen von Haken­kreu­zen in eine Inter­net­platt­form wird ein Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen zwar öffent­lich ver­wen­det (§ 86a Abs. 1 Nr. 1 StGB). Wenn dies im Aus­land (hier: in Tsche­chi­en) geschieht, fehlt es jedoch an dem Tat­be­stands­merk­mal der Inland­s­tat im Sin­ne des § 86a Abs. 1 Nr. 1 StGB. Des­sen Aus­le­gung bestimmt sich nach

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