Die überfallene Juwelier - und der nicht versicherte Kundenschmuck

Die über­fal­le­ne Juwe­lier – und der nicht ver­si­cher­te Kun­den­schmuck

Ein Juwe­lier, der Kun­den­schmuck zur Anbah­nung eines Werk- oder Kauf­ver­tra­ges ent­ge­gen­nimmt, kann nach Treu und Glau­ben unter Berück­sich­ti­gung der Ver­kehrs­an­schau­ung ver­pflich­tet sein, über das Feh­len einer Ver­si­che­rung gegen das Risi­ko des Ver­lus­tes durch Dieb­stahl und Raub auf­zu­klä­ren, wenn eine sol­che Ver­si­che­rung bran­chen­üb­lich ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall

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Kundenschmuck - und die Versicherungspflicht des Juweliers

Kun­den­schmuck – und die Ver­si­che­rungs­pflicht des Juwe­liers

Ein Juwe­lier ist nicht gene­rell ver­pflich­tet, zur Repa­ra­tur oder zum Ankauf ent­ge­gen­ge­nom­me­nen Kun­den­schmuck gegen das Risi­ko des Ver­lus­tes durch Dieb­stahl oder Raub zu ver­si­chern, und – falls kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht – hier­über den Kun­den auf­zu­klä­ren. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Kun­de der Juwe­lie­rin Schmuck im Wert

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Befreiung von der Versicherungspflicht bei Fristversäumung

Befrei­ung von der Ver­si­che­rungs­pflicht bei Frist­ver­säu­mung

Die Ein­räu­mung einer Mög­lich­keit zur Antrag­stel­lung auch aus Anlass einer erst nach Ablauf der Drei-Monats-Frist des § 4 Abs 2 Satz 1 KVLG 1989 erfolg­ten Fest­stel­lung der Ver­si­che­rungs­pflicht ist nicht von Ver­fas­sungs wegen gebo­ten. Es obliegt dem Unter­neh­mer näm­lich, von sich aus zeit­ge­recht den an die Auf­nah­me sei­ner Tätig­keit anknüp­fen­den Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men und

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Beihilfegewährung und der Nachweis der Versicherungspflicht

Bei­hil­fe­ge­wäh­rung und der Nach­weis der Ver­si­che­rungs­pflicht

Ver­fas­sungs­wid­rig ist die zum 01.01.2011 in Kraft getre­te­ne Ver­ord­nungs­er­mäch­ti­gung in § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halb­satz, 1. Alter­na­ti­ve LBG, wonach die Gewäh­rung von Bei­hil­fen an den Nach­weis der Erfül­lung der Ver­si­che­rungs­pflicht nach § 193 Abs. 3 VVG geknüpft wer­den kann, weil der Lan­des­ge­setz­ge­ber man­gels Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz ver­fas­sungs­recht­lich an der Ertei­lung einer

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Versicherungspflicht für Ärzte

Ver­si­che­rungs­pflicht für Ärz­te

Die gegen­über einem Arzt aus­ge­spro­che­ne Befrei­ung von der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung für eine ärzt­li­che Tätig­keit gilt nicht für eine Tätig­keit als so genann­ter Fach­re­fe­rent bei einem Phar­ma­un­ter­neh­men . Ver­si­che­rungs­pflich­tig und damit bei­trags­pflich­tig in der Ren­ten­ver­si­che­rung sind nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI Per­so­nen, die gegen Arbeits­ent­gelt beschäf­tigt

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Kein Basistarif bei allen Krankenversicherern

Kein Basis­ta­rif bei allen Kran­ken­ver­si­che­rern

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat vor einem Monat ent­schie­den ent­schie­den, dass die von den pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen ange­grif­fe­nen Vor­schrif­ten des GKV-WSG und des VVG-ReformG grund­sätz­lich mit der Ver­fas­sung im Ein­klang ste­hen. Dane­ben waren noch Ver­fas­sungs­be­schwer­den von zwei klei­ne­ren Ver­si­che­rungs­ver­ei­nen auf Gegen­sei­tig­keit anhän­gig, die aus­schließ­lich eine bestimm­te Berufs­grup­pe, näm­lich Pries­ter, ver­si­chern. Die­se Ver­fas­sungs­be­schwer­den wur­den

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