Haus­arzt­zen­trier­te Ver­sor­gung – und der Datenschutz

Eine Kran­ken­kas­se kann nicht mit Erfolg die Auf­he­bung eines von einer Schieds­per­son fest­ge­setz­ten Ver­tra­ges zur haus­arzt­zen­trier­ten Ver­sor­gung gel­tend machen. Inso­weit ist eine Kla­ge bereits unzu­läs­sig, weil es sich bei dem Schieds­spruch nicht um einen Ver­wal­tungs­akt han­delt. Auch kann die Kran­ken­kas­se nicht ver­lan­gen, dass der Inhalt des Ver­tra­ges durch das Gericht

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Labor­un­ter­su­chun­gen als Not­fall­leis­tung in der ver­trags­ärzt­li­chen Versorgung

Der Not­fall­dienst ist – nur – auf die Not­­fall-Erst­­ver­­­sor­­gung aus­ge­rich­tet: Der Arzt darf nicht mehr Leis­tun­gen erbrin­gen und ver­ord­nen, als es dem Rah­men der Not­­fall-Erst­­ver­­­sor­­gung ent­spricht. Behand­lun­gen im Rah­men des Not­fall­diens­tes haben sich auf die Erst­ver­sor­gung zu beschrän­ken; sie sind dar­auf zu kon­zen­trie­ren, Gefah­ren für Leib und Leben sowie unzumutbaren

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Kei­ne Pil­le für die Pickel

Ein Arzt, der die Anti-Baby-Pil­­le nur zur Behand­lung von Akne ver­ord­net hat, muss Regress an die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se leis­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf die Kla­ge eines Frau­en­arz­tes aus Eus­kir­chen abge­wie­sen. Nach Ansicht der Düs­sel­dor­fer Sozi­al­rich­ter müs­sen gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­run­gen in aller Regel nur für Arz­nei­mit­tel zah­len. Die

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Zulas­sungs­sper­re für Ärz­te nach Kollektivverzicht

Die Teil­neh­mer einer Akti­on zum kol­lek­ti­ven Ver­zicht auf die Zulas­sung als Ver­trags­arzt bzw Ver­trags­zahn­arzt dür­fen, wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt jetzt ent­schie­den hat, frü­hes­tens wie­der nach sechs Jah­ren er­neut zuge­las­sen wer­den, wenn die Auf­sichts­be­hör­de zumin­dest für einen Pla­nungs­be­reich auf­grund der Ver­zichts­ak­ti­on eine Gefähr­dung der Sicher­stel­lung der Ver­sor­gung der Ver­si­cher­ten fest­ge­stellt hat. Die

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