Ände­rung der Voll­stre­ckungs­rei­hen­fol­ge – und die gericht­li­che Zuständigkeit

Bei einer erstreb­ten Ände­rung der Voll­stre­ckungs­rei­hen­fol­ge ist für die gericht­li­che Ent­schei­dung nicht die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer nach §§ 458 Abs. 2, 454b Abs. 2 StPO, son­dern der Straf­se­nat beim Ober­lan­des­ge­richt nach §§ 23 ff. EGGVG sach­lich zustän­dig. Die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer ist nicht nach §§ 458 Abs. 2, 454b Abs. 2 StPO für die Ent­schei­dung über

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Unter­brin­gung in einer Ent­zie­hungs­an­stalt – und die ver­fah­rens­frem­den Freiheitsstrafen

Sind neben einer Unter­brin­gung in einer Ent­zie­hungs­an­stalt zusätz­lich ver­fah­rens­frem­de Frei­heits­stra­fen zu voll­stre­cken, ist bei der Voll­stre­ckungs­rei­hen­fol­ge eine Unter­bre­chung der Voll­stre­ckung der ver­fah­rens­frem­den Frei­heits­stra­fen bereits zum Halb­stra­fen­zeit­punkt zum Anschluss­voll­zug der Maß­re­gel in die Erwä­gun­gen ein­zu­be­zie­hen, wenn die ihnen zugrun­de lie­gen­den Taten eben­falls im Zusam­men­hang mit der Alko­hol­er­kran­kung des Ver­ur­teil­ten stan­den. Der

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Vor­weg­voll­stre­ckung von Straf­res­ten bei Bewährungswiderruf

Straf­res­te, deren Aus­set­zung wider­ru­fen wor­den ist, neh­men nicht an der durch § 454b Abs. 2 Satz 1 StPO in Ver­bin­dung mit §§ 57, 57a StGB gewähr­leis­te­ten gemein­sa­men Aus­set­zungs­ent­schei­dung teil (§ 454b Abs. 2 Satz 2 StPO) und sind des­halb regel­mä­ßig der Vor­weg­voll­stre­ckung über­ant­wor­tet. Die­se Vor­weg­voll­stre­ckung ent­spricht der in § 454b Abs. 2 Satz 1, 2 StPO

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