Arzt­haf­tung – und die Vor­er­kran­kun­gen

Soweit der Erwerbs­scha­den und die ver­mehr­ten Bedürf­nis­se des Geschä­dig­ten infol­ge einer bereits vor­han­de­nen Erkran­kung oder Dis­po­si­ti­on auch ohne das scha­den­stif­ten­de Ereig­nis zu einem bestimm­ten Zeit­punkt ganz oder teil­wei­se ein­ge­tre­ten wären, ist der Scha­den dem Schä­di­ger nicht zuzu­rech­nen . Recht­lich han­delt es sich dar­um, dass bei Vor­han­den­sein einer Scha­dens­an­la­ge, die zum

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Die Arg­list des schwer­hö­ri­gen Ver­si­che­rungs­neh­mers

Von Arg­list des Ver­si­che­rungs­neh­mers kann bei einem Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rungs­an­trag nicht ohne wei­te­res aus­ge­gan­gen wer­den, wenn wegen Schwer­hö­rig­keit des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass die­ser die Auf­klä­rung des Arz­tes über eine objek­tiv bestehen­de und im Antrag nicht ange­ge­be­ne Vor­er­kran­kung nicht gewusst hat. Eine Anfech­tung durch die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft wegen einer arg­lis­ti­gen Täu­schung

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Ver­si­che­rungs­fra­ge­bo­ten? Den füllt doch der Ver­tre­ter aus…

Mit dem Nach­weis fal­scher Anga­ben des Ver­si­che­rungs­neh­mers in der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, wenn der Agent das For­mu­lar aus­ge­füllt hat, hat­te sich jetzt das Land­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen. Sei­ne Lösung: Mit dem Aus­fül­len des Fra­ge­bo­gens zu Vor­er­kran­kun­gen bleibt der Ver­si­che­rungs­agent qua­si "Herr des Ver­fah­rens". Ob und inwie­weit zu der Ver­fah­rens­lei­tung auch die Erläu­te­rung

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Unfall­fol­ge oder Vor­er­kran­kung?

Auch wenn Men­schen für Erkran­kun­gen stets eine Ursa­che suchen und ger­ne mei­nen, bei fremd ver­schul­de­ten Unfäl­len fün­dig zu wer­den, so ist nicht jede Krank­heit nach einem Unfall auf die­sen zurück­zu­füh­ren. Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld gibt es frei­lich nur für Unfall­fol­gen, nicht für Gesund­heits­schä­den, die auf beim Unfall bereits bestehen­den Vor­er­kran­kung beru­hen.

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