Kre­dit­auf­nah­me durch die Wohnungseigentümergemeinschaft

Auch die Auf­nah­me eines lang­fris­ti­gen, hohen Kre­dits durch die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft kann ord­nungs­mä­ßi­ger Ver­wal­tung ent­spre­chen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass das Risi­ko einer Nach­schuss­pflicht der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer vor der Beschluss­fas­sung erör­tert wur­de; dies muss aus dem Pro­to­koll der Eigen­tü­mer­ver­samm­lung her­vor­ge­hen. Ob ein Beschluss über eine Kre­dit­auf­nah­me sich im Übri­gen in den Gren­zen des

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Der neue Kre­dit der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft – und die ord­nungs­ge­mä­ße Verwaltung

Auch die Auf­nah­me eines lang­fris­ti­gen, hohen Kre­dits durch die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft kann ord­nungs­mä­ßi­ger Ver­wal­tung ent­spre­chen. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall strit­ten Mit­glie­der einer aus 201 Ein­hei­ten bestehen­den Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft aus Pforz­heim. In der Eigen­tü­mer­ver­samm­lung beschlos­sen die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer die Durch­füh­rung einer Fas­sa­den­sa­nie­rung mit för­der­fä­hi­ger Wär­me­däm­mung. Um die mit ca.02.000.000 € ver­an­schlag­ten Kosten

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Zah­lung von rück­stän­di­gem Haus­geld in der Abrech­nung der Wohnungseigentümergemeinschaft

Die Gesamt­ab­rech­nung kann eine nähe­re Auf­schlüs­se­lung der in dem Abrech­nungs­zeit­raum ein­ge­gan­ge­nen Haus­geld­zah­lun­gen im Hin­blick auf die Abrech­nungs­zeit­räu­me ent­hal­ten, für die sie geschul­det waren; weil die Jah­res­ab­rech­nung eine rei­ne Ein­­nah­­men- und Aus­ga­ben­rech­nung dar­stellt, sind sol­che Anga­ben aber nicht zwin­gend erfor­der­lich. Die Ver­wal­tung einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft hat gemäß § 28 Abs. 3 WEG nach

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Ver­äu­ße­rung eines Teil­grund­stücks durch die Wohnungseigentümergemeinschaft

Stim­men ein­zel­ne Woh­nungs­ei­gen­tü­mer einer Ver­äu­ße­rung von Tei­len des gemein­schaft­li­chen Grund­stücks nicht zu, kön­nen sie nicht durch einen Mehr­heits­be­schluss dazu ver­pflich­tet wer­den; weil die Ver­äu­ße­rung die sachen­recht­li­chen Grund­la­gen der Gemein­schaft betrifft, stellt sie kei­ne Ver­wal­tung im Sin­ne von § 21 Abs. 3 WEG dar und kann auch nicht Gegen­stand einer Ver­ein­ba­rung sein.

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