Kün­di­gung des Cock­pit-Per­so­nals von Air Ber­lin – und die feh­ler­haf­ter Massenentlassungsanzeige

Die vom Insol­venz­ver­wal­ter aus­ge­spro­che­nen Kün­di­gun­gen des Cock­­pit-Per­­so­­nals von Air Ber­lin sind nach einem Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts wegen feh­ler­haf­ter Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge unwirk­sam. Die Fra­ge eines etwai­gen Betriebs(teil)übergangs konn­te dabei für das Bun­des­ar­beits­ge­richt offen blei­ben. Die Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge nach der Bestim­mung des § 17 Abs. 1 KSchG, die im Ein­klang mit Art. 3 der Richt­li­nie 98/​59/​EG

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Wet lea­se – oder: Wel­che Flug­ge­sell­schaft zahlt die Ausgleichsleistung ?

Kommt es zu einer Flug­ver­spä­tung, ist die Flug­ge­sell­schaft zur Zah­lung einer Aus­gleichs­leis­tung ver­pflich­tet, die ent­schie­den hat, den Flug durch­zu­füh­ren. Dage­gen kann von der Flug­ge­sell­schaft, die das Flug­zeug und die Besat­zung ver­mie­tet hat, kei­ne Aus­gleichs­zah­lung ver­langt wer­den. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vorabentscheidungsersuchens

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Flug­gast­rech­te bei „Wet Lease“-Flügen – und die rich­ti­ge Fluggesellschaft

Der Anspruch auf Aus­gleichs­leis­tung nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung ist nicht gegen­über dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, des­sen Flug­zeug und Besat­zung auf­grund einer „Wet-Lea­­se-Ver­­ein­­ba­­rung“ ein­ge­setzt wur­den, gel­tend zu machen, son­dern gegen­über dem Luft­fahrt­un­ter­neh­men, bei dem der Flug­gast den Flug gebucht hat. In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­ten die kla­gen­den Flug­pas­sa­gie­re von dem

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