Das vom Besteller vor Abnahme veränderte Werk

Der Unternehmer darf die weitere Erstellung eines Werkes verweigern, wenn der Besteller vor Abnahme wesentliche Veränderungen an Bauteilen vornimmt. Ein ggf. zuvor bestehender Verzug endet hierdurch. So durfte die Werkunternehmerin in dem hier vom Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht entschiedenen Fall die Aufstellung der Windkraftanlage verweigern, weil der Besteller vor Abnahme ohne ihre

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Startbahn

Windenergieanlagen – und die Änderung des Flugverkehrs

Die Platzrunde eines Flugplatzes wird ausschließlich zur Abwehr von Gefahren für den Luftverkehr festgelegt. Ein Unternehmen der Windenergiebranche hat keinen Anspruch auf die Festlegung einer bestimmten Platzrunde. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Koblenz in dem hier vorliegenden Fall die Klage auf Anpassung der Platzrunde abgewiesen. Von der klagenden GmbH

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Windräder – und der Kranichzug

Eine Windenergieanlage darf ohne Abschaltauflage während des Kranichzugs betrieben werden. So befand jetzt das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz, dass eine Windenergieanlage im Landkreis Cochem-Zell das Kollisions- und Tötungs­risiko für ziehende Kraniche nicht in signifikanter Weise erhöht, so dass es einer Abschaltauf­lage zum Schutz des Kranichzugs nicht bedarf. In dem hier

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Sonderdegression für Windenergieanlagen

Vor dem Bundesverfassungsgericht blieb die Rechtssatzverfassungsbeschwerde eines Energieunternehmens bezüglich der Sonderdegression für Windenergieanlagen ohne Erfolg, das Bundesverfassungsgericht nahm die Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an. Die Verfassungsbeschwerde richtete sich gegen § 46a des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien, eingefügt durch Art. 1 Nr. 6 des Gesetzes zur Einführung von Ausschreibungen

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