Der mani­pu­lier­te Tacho­stand

Bei einem Ver­kauf zwi­schen Pri­vat­leu­ten kann der Käu­fer eines Gebraucht­wa­gens nicht ohne wei­te­res davon aus­ge­hen, dass der Ver­käu­fer den von ihm ange­ge­be­nen Tacho­stand auf sei­ne Rich­tig­keit über­prüft hat. Hat aber der Ver­käu­fer die Lauf­leis­tung im Kauf­ver­trag unter der Rubrik "Zusi­che­run­gen des Ver­käu­fers" eigen­hän­dig ein­ge­tra­gen, hat er damit aus­drück­lich eine Garan­tie

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Tele­fo­ni­sche Zusi­che­run­gen des Finanz­am­tes

Nach § 205 Abs. 1 AO kann die Finanz­ver­wal­tung ver­bind­li­che Rege­lun­gen nur schrift­lich erlas­sen. Tele­fo­na­ten kommt des­halb kei­ne bin­den­de Rege­lungs­wir­kung zu. Für die Fra­ge, ob und in wel­chem Umfang durch ein Schrei­ben des Finanz­am­tes eine bin­den­de Zusa­ge erteilt wur­de, kommt es auf den durch Aus­le­gung zu ermit­teln­den Sinn­ge­halt der finanz­be­hörd­li­chen Erklä­rung

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Aus­lie­fe­rung nach Russ­land

Im Aus­lie­fe­rungs­ver­fah­ren haben deut­sche Gerich­te zu prü­fen, ob die Aus­lie­fe­rung und die ihr zugrun­de­lie­gen­den Akte des ersu­chen­den Staa­tes mit dem nach Art. 25 GG in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­bind­li­chen völ­ker­recht­li­chen Min­dest­stan­dard und den unab­ding­ba­ren ver­fas­sungs­recht­li­chen Grund­sät­zen ver­ein­bar sind . Zu den unab­ding­ba­ren Grund­sät­zen der deut­schen ver­fas­sungs­recht­li­chen Ord­nung zählt wegen Art.

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Der Staats­se­kre­tär, der nicht mein­te, was er schrieb

Auch Poli­ti­ker bzw. hoch­ran­gi­ge Beam­te müs­sen manch­mal von Gerich­ten vor ihren eige­nen schrift­li­chen Äuße­run­gen geschützt wer­den, um die Lan­des­fi­nan­zen zu scho­nen. So urteil­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz, dass die Orts­ge­mein­de Rup­­pach-Gol­d­hau­­sen kei­nen Anspruch gegen das Land Rhein­­land-Pfalz auf Erlass und ggf. auf Durch­set­zung eines Ver­wal­tungs­akts zur Sanie­rung des Zehn­häu­ser Wegs

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Yacht­mo­tor in der Regen­ton­ne

Der Hin­weis in einem Inter­net­an­ge­bot, der nicht ange­schlos­se­ne Motor einer gebrauch­ten Segel­yacht sei in einer Was­ser­ton­ne getes­tet wor­den, beinhal­tet noch kei­ne Über­nah­me einer Garan­tie für die Gebrauchs­taug­lich­keit des Motors gemäß § 443 Abs. 1 BGB. Dies kommt ins­be­son­de­re dann nicht in Betracht, wenn der Ver­käu­fer in der Anzei­ge expli­zit zum Aus­druck

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