Heh­le­rei – und die über­nom­me­nen Gegen­stän­de

Ein Sich-Ver­schaf­fen im Sin­ne von § 259 Abs. 1 StGB erfor­dert die Her­stel­lung eige­ner Herr­schafts­ge­walt über die Sache im Ein­ver­ständ­nis mit dem Vor­tä­ter.

Heh­le­rei – und die über­nom­me­nen Gegen­stän­de

Der Heh­ler muss die Sache zur eige­nen Ver­fü­gungs­ge­walt erlan­gen, so dass er über die Sache als eige­ne oder zu eige­nen Zwe­cken ver­fü­gen kann und dies auch will 1.

Nicht aus­rei­chend ist die blo­ße Absicht zur Siche­rung des Vor­teils der Tat.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Sep­tem­ber 2016 – 1 StR 202/​16

  1. st. Rspr.; BGH, Beschluss vom 13.11.2012 – 3 StR 364/​12 mwN[]