Ände­run­gen am Wein­ge­setz

Die Koali­ti­ons­frak­tio­nen haben einen Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Wein­ge­set­zes vor­ge­legt, mit dem eine EU-Ver­ord­nung über die gemein­sa­me Markt­or­ga­ni­sa­ti­on für Wein in natio­na­les Recht umge­setzt wer­den soll. Hier­durch wird eine Umbe­nen­nung eini­ger Qua­li­täts- und Prä­di­kats­stu­fen erfol­gen.

Ände­run­gen am Wein­ge­setz

Unter dem Begriff Qua­li­täts­wein fal­len zukünf­tig die Qua­li­täts- und Prä­di­kat­wei­ne bestimm­ter Anbau­ge­bie­te, die als "geschütz­te Ursprungs­be­zeich­nung" cha­rak­te­ri­siert sind. Land­wei­ne sind künf­tig sol­che Wei­ne, die auf­grund der Ein­tra­gung in das EU-Gemein­schafts­re­gis­ter recht­lich geschütz­te Wei­ne mit "geschütz­ter geo­gra­fi­scher Anga­be" sind.

Gestri­chen wird dage­gen die bis­he­ri­ge Bezeich­nung "Tafel­wein". Hier­für gibt es zukünf­tig den "Land­wein".