Die Sach­auf­klä­rungs­pflicht des Ver­wal­tungs­ge­richts – und die sich auf­drän­gen­den Auf­klä­rungs­maß­nah­men

Auf­klä­rungs­maß­nah­men drän­gen sich i.S.d. § 86 Abs. 1 VwGO auf, wenn das Gericht auf der Grund­la­ge sei­ner Rechts­auf­fas­sung Anlass zu wei­te­rer Auf­klä­rung sehen muss, d.h. wenn die bis­he­ri­gen Tat­sa­chen­fest­stel­lun­gen eine Ent­schei­dung noch nicht sicher tra­gen 1.

Die Sach­auf­klä­rungs­pflicht des Ver­wal­tungs­ge­richts – und die sich auf­drän­gen­den Auf­klä­rungs­maß­nah­men

Gemes­sen hier­an ver­stößt das Gericht nicht gegen § 86 Abs. 1 Satz 1 VwGO, wenn es auf der Grund­la­ge sei­ner Rechts­auf­fas­sung auf die Beweis­an­re­gun­gen des Klä­gers nicht ent­schei­dungs­er­heb­lich ankommt.

Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 24. Janu­ar 2018 – 2 B 38.17

  1. BVerwG, Urteil vom 28.07.2011 – 2 C 28.10, BVerw­GE 140, 199 Rn. 25 m.w.N.[]