Ermessungsausübung – und die Unterschiede zwischen verschiedenen Bundesländern

Der Anspruch auf Gleichbehandlung bei der Ermessensausübung besteht nur gegenüber dem konkret zuständigen Verwaltungsträger1.

Ermessungsausübung – und die Unterschiede zwischen verschiedenen Bundesländern

Ein unterschiedlicher Normvollzug durch Einzelakte der Verwaltung in verschiedenen Bundesländern ist durch die grundsätzliche Zuweisung der Verwaltungskompetenz an die Länder gedeckt, die gerade auf unterschiedlichen Verwaltungsvollzug ausgelegt ist2.

Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 9. Juli 2024 – 8 B 38.23

  1. vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 21.12.1966 – 1 BvR 33/64, BVerfGE 21, 54 <68> und vom 12.05.1987 ?- 2 BvR 1226/83 u. a., BVerfGE 76, 1 <73> BVerwG, Urteile vom 04.05.1956 ?- 2 C 71.55, BVerwGE 5, 1 <9> vom 18.09.1984 – 1 A 4.83, BVerwGE 70, 127 <132> und vom 27.10.1987 – 1 C 19.85, BVerwGE 78, 192 <205> Geis, in: Schoch/Schneider, Verwaltungsrecht, Stand November 2023, § 40 VwVfG Rn. 74 ff.[]
  2. vgl. Kischel, in: BeckOK GG, Art. 3 Rn. 105 unter Bezugnahme auf BVerfG, Beschluss vom 12.05.1987 ?- 2 BvR 1226/83 u. a., BVerfGE 76, 1 <73>[]

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  • Bundesverwaltungsgericht: Robert Windisch